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Mozarteum

29.08.2003Planung: Stadtplanung

Die Zukunft des Mozarteums. Ausweitung der Standortdiskussion problematisch.

Zu den zuletzt, vom Unirat des Mozarteums ins Spiel gebrachten neuen Standorten kann vorerst gesagt werden, dass aus fachlicher Sicht sowohl das Areal des jetzigen Hallenbades, als auch das Areal der Riedenburg-Kaserne grundsätzlich geeignet sind.

Beide sind zentrumsnah, die Auerspergstraße zudem im unmittelbaren Nahbereich des Hauptstandortes.

Trotzdem ist die Ausweitung der Standortdiskussion, die sich zuletzt auf das Unipark-Projekt im Stadtteil Nonntal und auf das Areal der alten Sternbrauerei in der Riedenburg konzentriert hat, problematisch.

Schon bisher wurde das Anliegen zusätzlich zum Hauptgebäude auch den notwendigen zweiten Standort für die Kunstuniversität Mozarteum zu realisieren, seitens des Bundes wenig gehört und unter anderem mit der Ausrede - es gäbe ja noch nicht einmal eine Standortpräferenz - quittiert.

Dies war mit ein Grund, warum zuletzt das Schwergewicht seitens des Mozarteums auf die alte Sternbrauerei in der Riedenburg gelegt wurde. Dieser Standort hat den Vorteil einer sehr raschen Realisierbarkeit zu vergleichsweise günstigen Konditionen.

Zudem gibt es eine einzigartige, geradezu dramatische städtebauliche Situation, die durch die beeindruckende Felswand des Rainberges direkt im Rücken eines künftigen Mozarteums geprägt ist. Die räumliche Nähe zu den Festspielhäusern ist noch zu erwähnen.

Der Unipark wiederum liegt in der direkten Achse zwischen Haupthaus und Orff-Institut und kann Synergien mit der Geisteswissenschaftlichen Fakultät der Paris-Lodron-Uni lukrieren.

Auch wenn die beiden Standorte, die der Unirat jetzt ins Spiel gebracht hat, stadtplanerisch grundsätzlich geeignet sind, bedeutet die Wiedereröffnung der Standartdiskussion potenziell eine Gefährdung der raschen Realisierung des zweiten Standbeins für das Mozarteum.

Insbesondere dann, wenn eine Variante ins Gespräch gebracht wird, die das gesamte Mozarteum aufnehmen kann bzw. soll (Riedenburgkaserne) wird die Sache brandgefährlich. Die Variante, das Mozarteum zur Gänze abzusiedeln war ja vom Bund am Anfang der Neubaudiskussion ins Spiel gebracht worden.

Die Planungen für den Bau des Haupthauses am Mirabellplatz sind in der Endphase, der Amtsbericht zur Beschlussfassung des neuen Bebauungsplanes soeben bei mir ausgelaufen. Der Bau soll 2005 fertig gestellt sein und die jetzige Diskussion darf keinesfalls dazu führen, dass dies wieder in Frage gestellt wird.

Die Kunstuniversität Mozarteum ist für den internationalen Ruf Salzburgs von enormer Bedeutung. Sie hat aufgrund der provisorischen Unterbringung in den letzten Jahren bereits erheblichen Schaden erlitten.

Es muss deshalb alles unternommen werden, um diesen Zustand zu beenden und so rasch wie möglich das Haupthaus und den zweiten Standort zu realisieren. Dafür ist eine neuerliche Standortdiskussion kontraproduktiv, noch dazu wenn zwei Standorte bereitstehen, beide sehr gut geeignet und sehr weit entwickelt sind.

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