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Hofstallgasse

05.07.2006Planung: Altstadt

Falsche bzw. irreführende Berichterstattung zur angeblichen Sperre der Hofstallgasse. Padutscht ersucht Medien um Richtigstellung.

Die Medienberichte der letzten Tage, zu einer angeblich von Stadtrat Padutsch geplanten Sperre der Hofstallgasse, sind falsch bzw. irreführend.

Padutsch stellt klar:

  1. Ich habe in einem Interview mit dem ORF (ansonsten hat kein Journalist bzw. keine Journalistin mit mir darüber gesprochen) auf das, in einzelnen Salzburger Medien bereits ausführlich dargestellte neue Verkehrskonzept für die Altstadt/Fußgängerzone verwiesen.
  2. Dieses Konzept sieht keine Sperre der Hofstallgasse vor, sondern lediglich die Verlagerung der Zufahrt (Lieferanten, Bewohner etc.) zum Michaelitor auf Höhe des Mozartsteges.
  3. Weiters soll durch eine Einbahnregelung in der Sigmund-Hafner-Gasse, Richtung Franziskanergasse, der illegale Durchzugsverkehr vom Neutor über die Hofstallgasse, Sigmund-Hafner-Gasse, Alter Markt, Residenzplatz, Michaelitor, unterbunden werden.
  4. Von einer Sperre der Hofstallgasse kann also nicht die Rede sein. Die Zu- und Abfahrt für den Bereich Festspielhäuser/Universitätsbibliothek sowie Franziskanergasse/St. Peter soll selbstverständlich möglich bleiben, ebenso die Zufahrt für Marktfahrzeuge über die Wiener-Philharmoniker-Gasse zum Universitätsplatz.
  5. Diese Regelung hat mehrere Vorteile. Zum Ersten wird, wie gesagt, der illegale Durchzugsverkehr aus dem Bereich Karajanplatz/Neutor, Richtung Mozartplatz/ Rudolfskai unterbunden. Zum Zweiten gibt es eine Entlastung des verkehrlich völlig überlasteten Bereiches Hofstallgasse/Max-Reinhardt-Platz während der Festspielzeit vom sonstigen Zufahrts- und Lieferverkehr, was angesichts der Probleme, mit denen die Polizei während der Festspielauffahrten zu kämpfen hat, höchst an der Zeit ist. Zum Dritten führt dies hoffentlich auch zu einer Entlastung des Grünmarktes, weil die Polizei nicht mehr so oft genötigt ist, Busse und Autos über die Wiener-Philharmoniker-Gasse und dem Universitätsplatz abzuleiten, sondern durch die Hofstallgasse wieder hinaus zu schicken. Zum Vierten wird das Befahren der Altstadt durch eine zentrale Zufahrtsregelung (ab 10.30 Uhr, also nach dem Ende der regulären Lieferzeit sollen über die Kaigasse ja auch nur mehr Bewohner zufahren können) übersichtlicher und leichter kontrollierbar.

Auch Herr Vizebürgermeister Preuner, dem dieses Konzept bereits vor Monaten vorgestellt wurde (ebenso wie Planungs- und Altstadtausschuss) und der daran kaum Kritik geübt hat (lediglich die Videoüberwachung nach Grazer Vorbild, wurde von ihm kritisch hinterfragt) hat keine Rückfrage bei mir gehalten und wider besseres Wissens behauptet, dass die Beschickung des Grünmarktes massiv erschwert würde (was nicht der Fall ist) und die Festspielgäste Umwege in Kauf nehmen müssten (was ebenfalls nicht der Fall ist)!

Seine Aussage, die Bedürfnisse der Bewohner und der Wirtschaftstreibenden seien mir egal, ist vor diesem Hintergrund besonders schäbig.

Meine Ankündigung, zumindest die Einbahnführung in der Sigmund-Hafner-Gasse und die neue Zufahrt über das Michaelitor im Alleingang zu verordnen, ist dadurch motiviert, dass Vertreter aller Fraktionen, sowohl im Planungsausschuss als auch in der Verkehrssprecherrunde als auch in Direktgesprächen (z.B. mit Preuner), ursprünglich das Konzept im Großen und Ganzen befürwortet hatten.

Jetzt, wo es ernst wird, wollen sie davon allerdings nichts mehr wissen. Die ewige Jammerei über die Zustände in der Fußgängerzone und der fehlende politische Mut wenn es ernst wird und konkrete Maßnahmen gesetzt werden sollen, ist eine chronische Krankheit der Salzburger Politik!

Wenn nun meine Absicht, alleine Verantwortung zu übernehmen und die angesprochenen Schritte zu setzen, politisch boykotiert wird, ist diese Krankheit noch schlimmer als angenommen.

Ich ersuche die Medien dringend um eine Richtigstellung der Berichterstattung in dieser Sache.

http://salzburg.orf.at/stories/119950

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