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Mozartkugeln

24.03.2006Planung: Altstadt

Mozartkugeln – wohin das Auge sieht! Salzburg-Besuch mit Stadtrundgang von Kugel zu Kugel? Verfahren zur Wiederherstellung des ursprünglichen Zustandes gemäß § 8 Salzburger Altstadterhaltungsgesetz.

Bei einem Besuch der Salzburger Innenstadt stechen einem derzeit allerorts überdimensionierte „Mozartkugeln“ ins Auge.

An allen möglichen und unmöglichen Stellen, aber auch an ganz prominenten Orten stehen diese – scheinbar unmotiviert – umher. Ohne die unglaublich kreative und bemerkenswerte Idee, Mozartkugeln im Mozartjahr 2006 aufzustellen, zu bewerten, empfinde ich die Allgegenwärtigkeit dieser Kugeln, ihre Dimension, Anzahl und Wirkung als geradezu penetrant, für eine Kulturstadt vom Range Salzburgs peinlich und – gerade im großen Mozartjahr – beschämend.

Gegenüber der Aufstellung der „Salzburger Kühe“ vor einigen Jahren, die eine gewisse Originalität hatten, gleitet diese „Mozartkugelaktion“ jedenfalls in die Banalität ab.

Die künstlerische Gestaltung – falls man von einer solchen überhaupt reden kann – bleibt stark im Hintergrund. Der Beirat der Stadt Salzburg für Kunst im öffentlichen Raum hat sich schon im letzten Jahr mit dieser „Mozartkugelaktion“ befasst und aufgrund der mangelnden Qualität der künstlerischen Gestaltung und ihrer Unangemessenheit die Durchführung der Aktion nicht befürwortet.

Ich habe deshalb die Baubehörde heute beauftragt ein Verfahren gemäß § 8 des Salzburger Altstadterhaltungsgesetzes einzuleiten. Innerhalb dieses Verfahrens hat die Sachverständigenkommission für Altstadterhaltung eine gutächterliche Stellungnahme abzugeben.

Bestätigt diese meinen Eindruck, ist die Wiederherstellung des früheren Zustandes zu veranlassen und die „Kugelaktion“ zu beseitigen.

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