RSS
f
Startseite > Presse > SPÖ & Wohnungsnot
Quadratisches Logo der Bürgerliste Salzburg mit HintergrundLogo Bürgerliste - Die Grünen in der Stadt

SPÖ & Wohnungsnot

24.01.2006Soziales: Wohnen

SPÖ baut auf dem Stadtwerkeareal Büros statt Wohnungen. Heftige Kritik der Bürgerliste.

Während Bürgermeister Schaden nicht müde wird, die Umwidmung von geschütztem Grünland in Bauland zu fordern, weil er angeblich nur damit die drohende Wohnungsnot beseitigen kann, verhindert er gleichzeitig den Bau von mindestens 50 – 64 Wohnungen auf dem Stadtwerke-Areal und lässt stattdessen Büros errichten.

Das bedeutet, dass mindestens 200 Wohnungssuchende weiterhin auf dringend benötigte Wohnungen warten müssen!

Zur Vorgeschichte: Zur Festlegung der städtebaulichen Rahmenbedingungen auf dem Stadtwerkeareal wurden bereist 2004 3 Arbeitskreise durchgeführt, deren Erkenntnisse in einem Bürgerforum am 29.4.2004 der Bevölkerung präsentiert wurden.

Nach inhaltlicher und fachlicher Präzisierung durch Eigentümervertreter, Verwaltung, Planern und Ressortchef wurden die Ergebnisse dem Kollegium am 15.11.2004 präsentiert.

Während das ursprüngliche Mischkonzept rund 420 Wohnungen vorsah, einigte man sich nach Bedenken von SPÖ, ÖVP und FPÖ schließlich auf eine gesamte Nutzfläche von ca. 72.000 qm mit einer Wohnnutzfläche von 29.100 qm. Das ergab eine Anzahl von 350 – 364 Wohnungen.

In der gestrigen Sitzung des erweiterten Stadtratskollegiums erteilte Bürgermeister Schaden unter tatkräftiger Assistenz von ÖVP und FPÖ diesen Rahmenbedingungen eine klare Absage: Statt 350 – 364 Wohnungen dürfen nur noch maximal 300 Wohnungen errichtet werden, d.h. dass auf den Bau von 50 – 64 Wohnungen verzichtet werden muss!!!

Qualitätskriterien spielen bei dieser Entscheidung keine Rolle, sie wurden nicht einmal diskutiert. Und auch das von Schaden immer wieder genannte Argument, der Norden sei bereits dicht verbaut, war offensichtlich nur vorgeschoben.

Statt der Wohnungen werden nämlich Büros und Gewerbeflächen gebaut, obwohl es in Salzburg ohnedies ein Überangebot an Büros gibt.

Bl-Klubobmann Helmut Hüttinger kritisiert diese Entscheidung heftig: „Die Haltung der SPÖ zeigt wieder einmal deutlich, dass es ihr offensichtlich nicht um die Schaffung von erschwinglichem Wohnraum in der Stadt geht.

Auf 50 – 64 Wohnungen wird einfach verzichtet, mindestens 200 Menschen warten deshalb weiter auf dringend benötigte Wohnungen!! Und stattdessen werden Büros gebaut, die kein Mensch benötigt und Grünland soll umgewidmet werden.

Diese Wohnungspolitik ist unverantwortlich!“

Die Bürgerliste fordert daher SPÖ, ÖVP und FPÖ auf, die Schaffung von erschwinglichem Wohnraum nicht nur zu fordern, sondern auch tatsächlich zu unterstützen und auf dem Stadtwerkeareal Wohnungen statt zusätzlicher Büros bauen zu lassen.

Logo FacebookLogo TwitterLogo Google Plus
Startseite > Presse > SPÖ & Wohnungsnot
RSS
f