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Steigender Ölpreis

05.08.2004Natur und Umwelt: Klimaschutz

Steigender Ölpreis - drohender Strompreisanstieg – was kann die Gemeinde dieser Entwicklung entgegenhalten?

Die Meldungen über den steigenden Ölpreis beherrschen seit Tagen die Medien. Heute warnt bereits der Verbund-Chef, dass es zu einem kräftigen Strompreisanstieg von 30% kommen kann.

Was kann eine Gemeinde dieser Entwicklung entgegenhalten? Sehr viel, wie wir bereits seit Jahren aufzeigen und fordern.

Das Ziel einer nachhaltigen Energieversorgung muss es sein, von fossilen Energieträgern unabhängig zu werden. Die Entwicklung der letzten Jahre hat die Warnungen und Prognosen von Hermann Scheer bereits radikal eingeholt – die instabile politische Weltsituation macht deutlich, wie abhängig das Funktionieren unseres gesellschaftlichen Systems von Energiequellen in politisch instabilen Ländern ist und dass „Blut für Öl“ bereist Wirklichkeit ist.

Schon längst hätten viel energischere Schritte in Richtung Einsatz erneuerbarer Energieträger unternommen werden müssen. Die Diskussion zum Einsatz von Sonnenkollektoren bei der Warmwasseraufbereitung in städtischen Gebäuden hat vorrangig die Bürgerliste vorangetrieben. Der weiterführende Schritt, die Erzeugung von Strom aus der Sonne, die sog. Photovoltaik konnte nur in einem einzigen Projekt, nämlich der Anlage am Kongresshaus gegen größte Widerstände umgesetzt werden.

Bereits Anfang der 90iger Jahre haben wir massiv darauf hingewiesen, dass die Stadt Salzburg durch ihr Bekenntnis zum Klimabündnis für eine Reduktion der CO2 Emissionen dringend die notwendigen Schritte setzen muss – heute ist diese Forderung aktueller denn je, nicht nur aus umweltpolitischer Sicht, sondern auch aus wirtschaftlicher.

Der wesentliche Schritt ist die Nutzung der Sonnenergie in Form von Photovoltaik. Die beim Kongresshaus installierte Anlage z. B. liefert umgerechnet den Energiebedarf für 10 Haushalte.

Jetzt ist es wichtiger denn je, dass sich lokale Energieversorgungsunternehmen vermehrt der Nutzung von erneuerbarer Energie zuwenden, um die Abhängigkeit von Öl zu mindern, aber auch, um endlich umweltschonende Energie aus nicht endlichen Ressourcen in das Versorgungsnetz einzuspeisen – beim weiter steigenden Ölpreis wird auch das Kostenargument bez. erneuerbarer Energie obsolet werden.

Die Bürgerliste fordert daher die Salzburg AG auf, der dramatischen Entwicklung auf dem Energiesektor Rechnung zu tragen, und die Fläche des HKW-Mitte zur Installierung einer Photovoltaik-Anlage zu nutzen!

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