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Sozialhilfekosten

22.06.2007Soziales: SeniorInnen und Generationen

Die Kostenentwicklung bei der geschlossenen Sozialhilfe folgt der Logik der demografischen Entwicklung.Ohne wirksame Steuerung und Maßnahmen wird sich diese Spirale immer weiter hinauf drehen.

Die aktuellen Zahlen aus dem „Jahresbericht Soziales 2006“ machen deutlich, was nur allzu offensichtlich ist. Wenn die Politik ihre Steuerungsaufgabe nicht ernst genug nimmt, dreht sich die Ausgabenspirale. Die Anzahl der SozialhilfebezieherInnen in den Seniorenheime nimmt stetig zu, analog der demographischen Entwicklung.

Bereits bei den Verhandlungen zum Konzept „Alt werden in Salzburg“ war ganz klar, dass es eine strukturelle Änderung in der Frage der SeniorInnenbetreuung in Pflegeeinrichtungen geben muss.

Ein sich daraus ergebendes Gebot der Stunde ist das Modell „Betreutes Wohnen“, dass ein hohes Maß an Selbständigkeit aber auch die Sicherheit der Pflegeversorgung im Bedarfsfall garantiert.

Ein aktuelles Beispiel ist das geplante Projekt in der Konrad Laib Straße, bei dem die Sozialausschussvorsitzende Saghi die Kurzsichtigkeit der Planung dargelegt hat.

Anstatt hier die geforderte politische Verantwortung hinsichtlich der strukturellen Entscheidungen wahrzunehmen, zieht sich der ressortverantwortliche Politiker Huber auf den Standpunkt zurück, dass das Objekt an die Wohnbaugenossenschaft „Die Salzburg“ mit der Auflage, betreutes Wohnen zu errichten, verkauft wurde und somit nicht mehr in die Zuständigkeit der Stadt falle.

„Solange dieser Geist in der Politik vorherrscht, werden die notwendigen zukunftweisenden Weichenstellungen ausbleiben – das wird sich in den immer weiter steigenden Ausgaben für Unterstützungsleistungen widerspiegeln.

Nicht das Kommentieren von Zahlen ist Aufgabe der Politik, sondern das aktive Handeln, um den gesellschaftlichen Veränderungen entgegenzutreten, ist gefordert“ so die Sozialpolitikerin Saghi abschließend.

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