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Oldtimerrennen

05.06.2007Natur und Umwelt: Klimaschutz

Veranstalter sollen Zeichen für Klimaschutz setzenOldtimerrennen am Gaisberg und in der Altstadt Salzburgs angesichts des Klimawandels nicht mehr zeitgemäß

Wie in den letzten Jahren wird auch heuer wieder zwischen 6. und 9.Juni die große Oldtimerveranstaltung in der Stadt Salzburg durchgeführt. Neben einer Oldtimerparade auf dem Residenzplatz soll auch wieder ein Rennen im Altstadtbereich und auf den Gaisberg stattfinden.

Weltweit sind sich Klimaforscher einig, dass sich das Klima wandelt und die Erde sich Besorgnis erregend stark erwärmt. Unumstritten ist auch, dass der Mensch an der Produktion von Treibhausgasen maßgeblich beteiligt ist. Dass Verbrennungsmotoren hier eine zentrale Rolle spielen, ist ebenso bewiesen.

Auch die Lärmbelastung in den verschiedensten Lebensbereichen wird immer mehr zum Gesundheitsproblem.

Die Altstadtstrecke führt bekanntermaßen am Krankenhaus der barmherzigen Brüder und am Unfallkrankenhaus vorbei, beides Orte, an denen sich Patienten zum Zwecke der Heilung und Erholung aufhalten. Heulende Motoren werden sich wohl kaum positiv auf Heilungsprozesse auswirken.

Das Gaisbergrennen wiederum führt durch das ausgewiesene Naherholungsgebiet der Stadt, wodurch tausende SalzburgerInnen mit Motorenlärm zwangsbeglückt werden.

„Angesichts der Diskussion um den Klimawandel und die Treibhausgase ist das Oldtimerrennen nicht mehr zeitgemäß. Auch die Ruhestörung für PatientInnen der beiden anrainenden Spitäler und für den Naherholungsraum Gaisberg ist ein Problem. Die Veranstalter sollten ein Zeichen für den Klimaschutz setzen, auf die beiden Autorennen verzichten und es mit der Parade auf dem Residenzplatz bewenden lassen“, fordert Mag. Bernhard Carl Umweltsprecher der Bürgerliste.

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