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Asylwerber

03.02.2004Demokratie: Menschenrechte

Bürgerliste appelliert an Innenminister Strasser: „Entlassen Sie die tschetschenischen Asylwerber sofort aus der Schubhaft und sorgen Sie für eine angemessen ärztliche Betreuung!“

Die Behandlung jener tschetschenischen Asylwerber, die seit Dezember in Salzburg in Schubhaft sitzen, ist schlichtweg skandalös. Während sich die EU einerseits einhellig gegen die schweren Menschenrechtsverletzungen in Tschetschenien wendet, werden andererseits vom Innenministerium in Österreich tschetschenische Flüchtlinge, die physisch und psychisch schwer beeinträchtigt sind, in Schubhaft genommen. Zusätzlich werden diese Menschen von ihren Familien, die in Traiskirchen untergebracht sind, getrennt.

Angeblich soll mittlerweile ein Asylwerber nach der Durchführung der sog. Erst-Einvernahme aus der Schubhaft entlassen worden sein. Die anderen Asylwerber warten noch immer auf ihre Erst-Einvernahme und werden offensichtlich trotz schwerer Traumatisierung nicht hinreichend medizinisch und psychologisch betreut.

Die Bürgerliste unterstützt die Bemühungen der Plattform für Menschenrechte und Amnesty International und appelliert an Innenminister Strasser, die tschetschenischen Asylwerber sofort aus der Salzburger Schubhaft zu entlassen und sie gemeinsam mit ihren Familien entsprechend zu betreuen und ihnen sofort die notwendige ärztliche und psychologische Behandlung zukommen zu lassen, bis die Asylverfahren abgeschlossen sind.

Dass schwer traumatisierte Menschen, die offensichtlich an den Folgen von Folterungen und Verletzungen leiden, in Österreich wie Verbrecher in Haft gehalten werden, ist schlichtweg ein Skandal und Österreichs nicht würdig.

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