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Drogenprävention

03.02.2004Soziales

………und wieder wird mit Drogenpolitik Wahlkampf gemacht!Diesmal ist es die ÖVP, die mit inhaltlich haltlosen Argumentationen das Thema Drogen im Wahlkampf instrumentalisiert.

Mit unseriöser und inhaltlich haltloser Argumentation zieht die ÖVP dieses wichtige Thema in den Wahlkampf.

  1. Führerscheinentzug: sinnlos, denn Drogenbosse engagieren Privatchauffeure.
  2. Streichung der Sozialhilfe: gesetzlich nicht möglich. Außerdem wirkungslos, da Drogenbosse über unsagbare Vermögen verfügen.

….und die einzig sinnvolle Aussage, dass im Bereich der Drogenprävention die Stärkung des Selbstbewusstseins der Kinder dringend notwendig ist, ist nichts Neues.

Die Bürgerliste fordert dies seit Beginn der Diskussion um ein Drogenkonzept. Für dieses Projekt konnten wir in den Budgetverhandlungen 2004 eine zusätzliche Summe von € 20.000,-erreichen.

Erstaunlich ist jedoch, dass die ÖVP es verabsäumt, in ihrem Bestreben die Kinder und Jugendlichen für die Gefahren von Suchtmitteln zu sensibilisieren, die eigentlichen Einstiegsdrogen Nikotin und Alkohol zu thematisieren.

Wahrscheinlich aus dem einfachen Grund, dass es sich dabei um Suchtgifte handelt, die einem nicht unbeträchtlichen Teil ihrer Wählerschaft ein gutes Einkommen sichern – Tabakindustrie, Gastronomie, etc.

Diese fadenscheinige Polemik und die einseitige Dämonisierung von Drogen ist bezeichnend für die inhaltsleere Politik der letzten Jahre, die sich im Zuge eines Wahlkampfs polarisierend und undifferenziert aller möglichen Themen bedient, ohne fundierte Diskussionen und Lösungsansätze zu bieten.

Die Bürgerliste fordert die ÖVP auf, unsachliche und polemisierende Äußerungen im Wahlkampf zu unterlassen.

Im Gegenzug lädt die Bürgerliste die ÖVP ein, auch nach dem Wahlkampf inhaltlich differenziert die Problematik von Suchtgift zu diskutieren und politische Lösungsansätze zu bieten und nicht, wie passiert im Rahmen des Drogenkonzeptes präventive Maßnahmen, wie z. B. die Aufnahme eines/er Sozialarbeiter/in für die gezielte Arbeit im Suchtpräventionsbereich zu boykottieren.

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