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Ignaz-Harrer-Straße

30.01.2004Planung: Verkehr

Planungsausschuss: Neugestaltung Ignaz-Harrer-Straße versenkt:Veronaplatz erster Schritt beschlossen – Hoffnung keimt.

Von SPÖ-Bürgermeister Schaden tatkräftig betrieben, mit tatkräftigem „Flankenschutz“ durch SPÖ-Landesrat Blachfellner und einem gehorsamen SPÖ-dominierten Planungsausschuss, wurde heute das mit viel Ambition entwickelte Konzept zur Neugestaltung Ignaz-Harrer-Straße versenkt.

Damit bleibt die Ignaz-Harrer-Straße im Wesentlichen was sie ist, eine mit 30.000 Kfz täglich belastete Verkehrshölle, ohne gestalterischen Anspruch. Lediglich das neue Beleuchtungskonzept und verbreiterte Zebrastreifen fanden eine Mehrheit.

Insbesondere die, für die Atmosphäre der Straße so wichtigen Grünelemente und das grüne Band werden nicht ausgeführt, nur die Bürgerliste und ÖVP-Gemeinderat Unger haben dafür gestimmt, aus dem erträumten „Lebensraum“ statt „Autoverkehrsraum“ Ignaz-Harrer-Straße wird wieder nichts.

Dies, obwohl das Projekt in einem dreimonatigem Planungsprozess, unter Einbindung der Lehner Bevölkerung und Wirtschaft, sowie der Planungssprechern der Fraktionen und der Dienststellen von Stadt und Land einvernehmlich und zum Teil mit großer Begeisterung erarbeitet wurde.

Die Absetzbewegung der SPÖ, deren Planungsausschussvorsitzender Dr. Panosch, in den ersten beiden Workshops persönlich mitgearbeitet hat, begann im letzten Workshop am 9.12.03.

Panosch war nicht mehr dabei, die SPÖ hatte plötzlich Bedenken gegen die Grünelemente. Danach hat auch Panosch umgeschwenkt und alle möglichen Einsatzdienste bemüht, um Probleme mit der Verkehrssicherheit zu beschwören.

Dies obwohl klar war, dass erst in einer Detailplanung alle, schon im Workshop vom Straßenerhalter thematisierten möglichen Probleme beseitigt werden können.

Dieser Prozess ist im Laufen, die Überarbeitung ist fertig, das erste Gespräch mit Polizei und Straßenerhalter, morgen um 8 Uhr, das zweite Gespräch mit allen Einsatzdiensten (Polizei, Feuerwehr etc.) am 3.2.04 um 8.30 Uhr. Die Chancen, die Bedenken auszuräumen, standen auf Grund der detaillierten Überarbeitung gut.

Um auf Nummer sicher zu gehen, dass die Neugestaltung nun ja keine Chance hat, wurde noch ein Schreiben von SPÖ-Landesrat Blachfellner bestellt, der als Ressortchef der Landesstraßenverwaltung präventiv angekündigt hat, die Umsetzung zu verweigern.

Nicht notwendig, wie sich im Planungsausschuss heute herausstellte, weil auch FPÖ und ÖVP (Ausnahme GR Unger) gegen die Neugestaltung gestimmt haben, obwohl GR Preuner in allen Workshopsitzungen persönlich anwesend war und das Konzept mitgetragen und für Gut befunden hat.

Einmal mehr: Die Feigheit und der Unwille der herrschenden Parteien, hat entgegen allen Ankündigungen die Neugestaltung der Ignaz-Harrer-Straße und ihre Wiedergewinnung als Lebensraum verhindert!

Für die Neugestaltung des Veronaplatzes gibt es wieder Hoffnung, nachdem die SPÖ im letzten Planungsausschuss das Projekt noch versenken oder auf die lange Bank schieben wollte.

Zumindest ein erster Teil soll noch heuer umgesetzt werden, die Detailplanung auch für den Bereich der Itzlinger Volksschule und der Kirchenstraße unverzüglich begonnen werden.

Damit kann der schmale Platz vor der Itzlinger Kirche über die Kirchenstraße, mit dem ersten Teilbereich des Veronaplatzes für einen großzügigen „Kirchenplatz“, verbunden werden, auch wenn die Aufpflasterung der Kirchenstraße in diesem Bereich erst mit der Umsetzung des Knoten Hagenau geschehen soll.

Das Projekt wurde auch in diesem Fall vom Planungsressort gemeinsam mit dem Bewohnerservice Itzling und der Itzlinger Bevölkerung erarbeitet.

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