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Kleßheimer Allee

03.11.2003Natur und Umwelt: Umweltschutz

Neupflanzung der Baumreihe in der Kleßheimer Allee. Kranke Eschenbaumreihe wurde durch Spitzahorne ersetzt. Pflanzarbeiten abgeschlossen.

In den vergangenen Tagen wurde die mit den Anrainern vereinbarte Neugestaltung der Kleßheimer Allee im Bereich zwischen Stieglgleis und Peter-Pfenningerstraße mit den Baumpflanzungen abgeschlossen.

Nachgepflanzt wurden in einem Pflanzabstand von ca. 8 Metern insgesamt 18 Spitzahorne, die mit einem Stammumfang von 40 bis 45 cm bereits eine Höhe von 9 bis 10 Meter aufweisen.

Bei dieser Pflanzgröße prägt der robuste und attraktive Alleebaum das bisher gewohnte Erscheinungsbild der Kleßheimer Allee schon wieder wesentlich.

Diese Lösung bringt auch den Vorteil, dass durch die einseitige Anordnung der vertikalen Elemente (Auslegermast für Oberleitung mit Beleuchtung) innerhalb der Baumreihe, bestehende Lichtmasten entfernt werden konnten und so das bestehende Orts- bzw. Straßenbild verbessert wird.

Durch den Einsatz der Auslegermasten konnte auch die Zahl der sonst notwendigen Abspannmasten wesentlich reduziert werden.

Auch für den langfristigen Fortbestand der Baumreihe ist dieses Konzept nur von Vorteil, weil durch die entsprechend großen Erdkerne genügend Wurzelraum zur Verfügung steht und damit der Lebensraum der neuen Bäume nachhaltig verbessert ist.

Zur Erinnerung die Vorgeschichte:

Die Elektrifizierung der Obuslinie Taxham/Europark und die damit verbundene Situierung der Abspannmasten für die Oberleitung in einem Teilbereich der Kleßheimer Allee haben bei den betroffenen LiegenschaftseigentümerInnen für beträchtlichen Ärger gesorgt.

Umwelt- und Verkehrsstadtrat Johann Padutsch bat deshalb alle Beteiligten – Anrainerschaft, Salzburg AG und Umweltamt - an einen Tisch.

Das Ergebnis des gemeinsamen Prozesses stellte nicht nur die AnrainerInnen zufrieden. Denn die vereinbarte Lösung verbessert auch das Ortsbild und führt zu einer langfristigen Sanierung der Baumreihe in der Kleßheimer Allee vor der Siedlung Taxham.

Im Jahr 2000 wurden ca. 66 Prozent der Bäume als halbwegs gesund beurteilt, zwei Jahre später waren es nur noch 54 Prozent. Demnach befand sich fast die Hälfte der damals bestehenden 24 Bäume in einem derart schlechten Zustand, dass für sie nur noch eine geringe Überlebenschance bestand.

Generell gilt, dass Eschen überall dort als Alleebäume ungeeignet sind, wo der Wurzelballen zu wenig Platz findet und die Bäume aufgrund ihrer doch mächtigen Größe immer wieder zurück geschnitten werden müssen - sich die Bäume also nicht voll entfalten können.

Der Hauptgrund für den miserablen Baumzustand im betroffenen Straßenabschnitt der Kleßheimer Allee lag zum einen am nur sehr geringen Wurzelraum. Aber auch Schäden durch Streusalz hatten den zwischen Fahrbahn und Gehweg eingepferchten Bäumen während ihres Lebens am Straßenrand gehörig zugesetzt.

Gemeinsames Ergebnis bringt große Verbesserungen für Menschen und Bäumen

Nach Abwägung aller Für und Wider fiel die mit den AnrainerInnen gemeinsam getroffene Entscheidung einstimmig auf die Situierung der Abspannmasten (Auslegemasten) samt Straßenbeleuchtung ausschließlich im Bereich des Grünstreifens (und nicht in den Gärten).

Damit konnte in diesem Teilbereich der Kleßheimer Allee die schwer marode Baumreihe durch Neupflanzung generalsaniert werden.

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