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Alt werden in Salzburg

21.11.2005Soziales: SeniorInnen und Generationen

Alt werden in Salzburg - noch viele Fragen offen!

Nach 3 Jahren wurden nun die Ergebnisse der Modellprojekte „Alt werden in Salzburg“ vorgestellt. Die Bürgerliste begrüßt diese Projekte, da die Einbindung der Betroffenen gewährleistet war und die soziale Vernetzung älterer Menschen gefördert wurde.

Gleichzeitig warnt Sonja Schiff, Seniorensprecherin der Bürgerliste, sich auf diesen Lorbeeren auszuruhen. „Diese Modellprojekte wurden nur in den zwei Stadtteilen Gnigl und Aigen durchgeführt. Das heißt der Mehrheit der älteren Menschen in Salzburg kommt derzeit keine Prävention gegen Vereinsamung und Pflegebedürftigkeit zugute.“

Im Gegenteil, bei politischen Anfragebeantwortungen durch Bürgermeister-Stellvertreter Huber hat es den Anschein, dass die Situation älterer Menschen in Salzburg eine weitgehend unbekannte Größe ist.

So konnte Bürgermeister-Stellvertreter Huber auf die Anfrage wie sich der Betreuungsbedarf dementer Menschen in den nächsten 10 Jahren in der Stadt Salzburg entwickeln wird keine Antwort geben. Vielmehr verwies er darauf, dass es „von Seiten der Stadt darüber keine Berechnungen gibt“.

Auch auf die Frage wie viele Menschen in der Stadt Salzburg derzeit einen Pflegebedarf rund um die Uhr hätten, erhielt GR Sonja Schiff die unzureichende Antwort „Die Anfrage kann wohl von niemanden beantwortet werden und nicht einmal von Experten eingeschätzt werden“.

„Modellprojekte sind zu begrüßen, aber sie gehören rasch ausgebaut auch in anderen Stadtteilen, wo viele alte Menschen leben, wie etwa in Elisabeth Vorstadt und Taxham" so Sonja Schiff.

„Außerdem wäre es aufgrund der vielen „unbekannten Größen“ angebracht, über das Modell der aufsuchenden Altenhilfe für das gesamte Stadtgebiet nachzudenken.“

Die aufsuchende Altenhilfe nimmt in regelmäßigen Abständen Kontakt mit allen älteren Menschen auf, besucht bei Wunsch zu Hause und berät über Betreuungsmöglichkeiten, Veranstaltungen und Wohnraumadaptierungen.

Gleichzeit erhalten diese AltenbetreuerInnen einen guten Einblick über die Lebenssituation älterer Menschen und erkennen Gefahren von Vereinsamung und Betreuungsbedürftigkeit.

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