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Tourismuskonzept

16.11.2005Planung: Tourismus

Tourismuskonzept am Donnerstag im Altstadt- und Fremdenverkehrsausschuss. Klare Ziele für die Tourismuspolitik fehlen! Bürgerliste fordert Überarbeitung und Ergänzung des Konzeptes.

KO Hüttinger: „Vize-Bgm Preuner fehlen offensichtlich klare Vorstellungen für die Fremdenverkehrspolitik der Stadt Salzburg!“

Auf Grund eines Antrags der Bürgerliste hat der Gemeinderat im Frühjahr den für Tourismusagenden zuständigen Ressortchef Preuner mit der Ausarbeitung eines Tourismuskonzeptes beauftragt.

Das Konzept soll als politische Vorgabe für die mittel- und langfristige Entwicklung des Tourismus in Salzburg dienen. Bei der Erstellung des nun dem Gemeinderat vorgelegten Konzeptes zeigte Ressortchef Preuner bisher wenig Engagement. Er beauftragte die TSG mit der Erarbeitung eines Konzeptes, ohne dafür Rahmenbedingungen zu formulieren.

Das nun vorgelegte Papier ist eine Ansammlung unterschiedlichster Stellungnahmen der einzelnen Interessensvertretungen, aus denen die TSG ein Stärken- und Schwächen-Profil erarbeitet hat. Dass diese Stellungnahmen teilweise widersprüchlich sind, ergibt sich aus dieser Vorgangsweise nahezu von selbst.

Wichtige Grunddaten, wie etwa die Zahl der Tagestouristen fehlen bisher völlig. Auch für den Reisebustourismus gibt es keine konzeptiven Lösungsvorschläge.

Die Bürgerliste fordert für die Tourismuspolitik der Stadt Salzburg als Ziel eine maßvolle Tourismusentwicklung, die unter Berücksichtigung der ökonomischen, ökologischen und soziokulturellen Aspekten für BewohnerInnen und Umwelt verträglich ist, die vorhandenen und künftigen Arbeitsplätze im Tourismus (Qualitätsverbesserung für ArbeitnehmerInnen) sichert, den Erhalt des Charakters der Stadt garantiert, die Marke Salzburg als Kulturstadt stärkt und neue Angebotsschienen entwickelt, wie z. B. einen ökologisch vertretbaren Stadttourismus mit dementsprechendem Angebot.

„Tourismuspolitik muss im Einklang mit der Stadtentwicklung stehen und das Ziel haben, die Lebensqualität der BewohnerInnen zu erhalten sowie die Bedürfnisse der BesucherInnen zu erfüllen“, meint Klubobmann Hüttinger.

Dazu ist eine Verknüpfung von Tourismus und präventiver Umweltschutzpolitik notwendig und als Angebotsvorteil zu nutzen. Notwendige Maßnahmen sind u. a. eine umweltverträgliche Verkehrsmittelwahl, die durch gezielte Angebote gestärkt wird. Gäste und touristische Anbieter müssen für die Belange des Umweltschutzes sensibilisiert werden, der Wettbewerbsvorteil der „grünen Stadt“ kann ausgebaut werden.

Der vorliegende Entwurf erfüllt keine dieser Vorgaben. Als Leitlinie für die Tourismuspolitik der nächsten Jahre ist er in dieser Form nicht geeignet. Die Bürgerliste wird daher die Überarbeitung des Konzeptes fordern, wobei einerseits konzeptive Vorschläge für den Tagestourismus und für den Reisbustourismus erarbeitet werden müssen und andererseits anhand konkreter Zielvorstellungen für die Tourismuspolitik ein Maßnahmenkatalog zu erstellen ist.

Dazu meint Klubobmann Helmut Hüttinger: „Jetzt sind klare politische Vorgaben vom Ressortchef gefragt. Will Vizebürgermeister Preuner nur eine Steigerung der Gästezahlen erreichen oder tritt er für eine nachhaltige und maßvolle Entwicklung des Tourismus, die im Einklang mit einer zukunftsorientierten Stadtgestaltung steht, ein?

Wir warten jedenfalls gespannt auf seine konkreten Vorstellungen!“

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