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Feinstaub-Belastung

31.03.2005Natur und Umwelt: Gesundheit

„Gemeinsamer Kraftakt“ für bessere Luft. Land setzt sich in Bewegung – was tut die Stadt?

Landesumweltreferent Raus hat heute die Informationsoffensive und das Maßnahmenpaket zur Bekämpfung der Feinstaub-Belastung unter dem Motto „Alle müssen sich am Kraftakt für bessere Luft beteiligen“ vorgestellt.

Die Bürgerliste hat dies bereits mehrfach gefordert und kann diesen Aufruf daher nur unterstützen!

Die gesundheitsbedrohliche Feinstaubbelastung hat in allen österreichischen Ballungsräumen massiv zugenommen und Rekordwerte sowie Grenzwertüberschreitungen erreicht.

Es ist davon auszugehen, dass bereits im ersten Halbjahr 2005 der Höchstwert von 30 Überschreitungen des EU-weit seit 1. Jänner 2005 geltenden Grenzwertes der kanzerogenen Rußpartikel erreicht sein wird.

Maßnahmen zur Eindämmung der Belastung sind aufgrund der alarmierenden Zahlen von jährlich 1.467 Todesfällen und über 2.500 Krankenhausaufnahmen höchst an der Zeit.

Vergleicht man diese Zahlen mit den aktuellen Verkehrstoten-Zahlen, so zeigt sich, dass den 81 Verkehrstoten des Landes Salzburg ca. 70 Tote durch Feinstaubbelastung gegenüberstehen. Rechnet man dazu die volkswirtschaftlichen Kosten von € 1,7 Milliarden als Folge von Dieselruß hinzu, so wird klar, dass hier noch weit mehr getan werden muss – und dies auch von Seiten der Stadt Salzburg!

Die Bürgerliste hat im letzten Gemeinderat gefordert, dass einerseits die Stadt an den Bund mit dem Ersuchen herantritt, eine bundesweite Regelung für den Einbau von Dieselrussfiltern zu schaffen und andererseits, den Einbau solcher Filter durch die Stadt zu fördern.

Raus kündigt nun eine derartige Förderung von € 300,-- durch das Land an. Die Stadt muss hier gleichziehen.

Die Bürgerliste fordert Bürgermeister Schaden auf, dem Beispiel und Aufruf seines Parteifreundes Raus zu folgen, sich ebenfalls am gemeinsamem Kraftakt zu beteiligen und entsprechende Maßnahmen zu setzen, wie z. B. die von der Bürgerliste geforderte Förderung für den Einbau von Dieselrussfilter, aber auch weitergehende Maßnahmen wie Fahrverbote und unentgeltliche Benützung von Öffentlichen Verkehrsmitteln bei weiteren Grenzwertüberschreitungen.

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