RSS
f
Startseite > Presse > Streusalz
Quadratisches Logo der Bürgerliste Salzburg mit HintergrundLogo Bürgerliste - Die Grünen in der Stadt

Streusalz

24.03.2006Natur und Umwelt: Umweltschutz

Stadtrat Panosch pökelt Salzburg! Neben den ökologischen Schäden erzeugt der Winterdienst volkswirtschaftliche Kosten in Millionenhöhe. 50% der Korrosionsschäden an Kraftfahrzeugen durch Streusalz.

Bürgerliste fordert für den kommenden Winter reduzierten Streusalz-Einsatz und Vorschläge für Alternativen.

„In ökologischer aber auch ökonomischer Hinsicht ist ein Überdenken des übermäßigen Einsatzes von Streusalz dringend nötig“, fordert Verkehrs- und Gesundheitssprecher Mag. Bernhard Carl.

Die Stadt Salzburg meldet derzeit Rekorde beim Streusalzverbrauch und Streusplitt, was rückblickend nicht Wunder nimmt. Auch wenn es galt, einem ungewöhnlich harten und langen Winter zu trotzen, sind bei der Räumung einige Fehler passiert.

Nicht nur einmal wurde Salz auf geschlossene Schneedecken ohne vorherige Räumung aufgetragen. Der dadurch entstandene Matsch auf Straßen und Gehwegen war für FußgängerInnen und Fahrzeuge gefährlicher, als es bei Räumung ohne Salzen gewesen wäre.

Auch wenn Salzstreuung nur auf Hauptstraßen erlaubt ist, wurde auf Nebenstrecken und auch in der Hellbrunner Allee gesalzen.

Obwohl Bauhof-Chef Wanner und sein Stadtrat Panosch nicht müde werden zu versichern, dass diese oftmals großzügige Handhabung von Streusalz aufgrund der verschärften Bedingungen notwendig war, so heißt das nicht, dass diese Vorgangsweise die richtige war.

"Neben den ökologischen Konsequenzen für Straßenrandbewuchs, Bäume und Böden darf man die ökonomischen Folgeschäden von ausgebrachter und verspritzter Salzlösung wie Korrosionsschäden an Betonbauteilen, Stahlträgern und Kfz-Karosserien nicht außer Acht lassen“, meint Carl.

Korrosionsschäden an tragenden Teilen und Karosserien von Kraftfahrzeugen werden zu ca. 50 % auf die Einwirkung von Streusalz zurückgeführt.

Das vermehrte Aufbringen von Auftaumittel, um Kosten bei der Schneeräumung zu sparen, ist ein Schuss in den Ofen, weil hier weder ökologische noch wirtschaftliche Folgekosten berücksichtigt werden.

Die Bürgerliste fordert die Verantwortlichen daher auf, im kommenden Winter auf den Einsatz von Streumitteln so weit wie möglich zu verzichten, Streusalz nur auf besonders verkehrswichtigen Straßenabschnitten zu verwenden und die Streumenge optimal zu dosieren (10 g/qm).

Vom Schnee geräumte Wege und Straßen behalten ihre Griffigkeit ohne den Einsatz von Auftaumittel am besten. Diese natürliche Form der Schneeräumung ist im Übrigen auch im Sinne der Schuhe von FußgängerInnen und den Pfoten von Hunden.

Logo FacebookLogo TwitterLogo Google Plus
Startseite > Presse > Streusalz
RSS
f