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Feinstaub: Tag 10 der Überschreitung

18.01.2009Natur und Umwelt: Gesundheit

LR Blachfellner bzgl. Gratis-Öffis endlich gesprächsbereit Nachhilfestunden bei steirischem Parteikollegen empfohlen

 

Am Freitag ist der Grenzwert für Feinstaub in der Stadt Salzburg in diesem Jahr bereits zum zehnten Mal überschritten worden. Damit ist jetzt schon ein Drittel der in Österreich zulässigen 30 Tage erreicht. Die Gesundheitsrisiken wurden bereits mehrfach beschrieben.

In Zusammenhang mit der an LR Blachfellner geäußerten Kritik, er habe außer schwachen Appellen an AutofahrerInnen, auf Ihr Fahrzeug zu verzichten, kaum etwas im Kampf gegen den Feinstaub vorzuweisen, ist nun offensichtlich Bewegung in die Thematik gekommen. Auch angesichts der im Raum stehenden EUGH-Klage kann sich der Umweltlandesrat jetzt an Tagen, die als Feinstaubtage vorhersehbar waren, Fahrten mit dem Öffentlichen Verkehr zum Mulltarif zumindest vorstellen.

Seit drei Jahren fordert die Bürgerliste als eine von mehreren Maßnahmen Gratistickets für den ÖV bei vorhersehbaren Überschreitungen der Grenzwerte für Feinstaub.

„Offenbar versteht jetzt auch Umweltlandesrat Blachfellner, dass Feinstaub ein schwerwiegendes Gesundheitsrisiko birgt und kann sich Gratis-ÖV vorstellen. Ich bin froh, dass es hier endlich ein Einlenken gibt. Als Einzelmaßnahme wäre dies aber zu kurz gegriffen", meint Mag. Bernhard Carl Umwelt- und Verkehrssprecher der Bürgerliste.

Denn während der Salzburger Umweltlandesrat noch über die eine Maßnahme nachdenkt, ist sein steirischer Partei- und Amtskollege schon einen Schritt weiter. Wie jetzt bekannt wurde, will er in Graz nach deutschem Vorbild Umweltzonen einführen, wodurch Fahrzeuge mit schlechten Abgaswerten nicht mehr in und durch die Innenstadt fahren dürfen.

„Unsere Vorschläge bezüglich Prüfung von Umweltzonen oder Citymaut zur Erreichung besserer Luftwerte, wurden von den anderen Fraktionen regelmäßig abgelehnt. In der Steiermark gehen die Uhren offenbar wieder einmal anders. Denn dort hat man gemerkt, dass mit Zögerlichkeit gegen den Feinstaub nichts zu machen ist. LR Blachfellner sollte Nachhilfestunden bei seinem steirischen Amtskollegen nehmen und endlich im Sinne der Gesundheit der Bevölkerung handeln", fordert Carl abschließend.

 

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