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Feinstaubbelastung - Untätigkeit des verantwortlichen Umweltlandesrates.

13.01.2009Natur und Umwelt: Gesundheit

Feinstaubbelastung hat fatale Kurz- und Langzeitauswirkungen auf die Gesundheit. Untätigkeit des Umweltlandesrates ist Bankrotterklärung.

Die hohe Feinstaubbelastung, die derzeit im Salzburger Zentralraum vorherrscht, ist keine Überraschung. Hauptverursacher ist selbstverständlich der Verkehr. Diese Problematik gibt es allerdings schon seit vielen Jahren. Der Umweltlandesrat ruft zum Verzicht auf nicht notwendige Autofahrten auf.

Im Jahre 2005 hat eine medizinische Studie der Ludwig-Maximilians-Universität München nachgewiesen, dass an Tagen mit hoher Feinstaubbelastung das Herzinfarktrisiko erheblich steigt. Es geht also nicht nur um Langzeitwirkungen. Insgesamt sterben durch Feinstaub jährlich mehr als doppelt so viele Menschen wie durch Verkehrsunfälle.

BL-Gesundheitssprecher Bernhard Carl: „Seit vielen Jahren weise ich die Landesregierung darauf hin, dass etwas gegen den Feinstaub unternommen werden muss. Nur halbherzig hat sie die Förderung für Dieselrussfilter umgesetzt aber Beschränkungen für den KFZ-Verkehr nicht einmal angedacht. Schließlich geht es beim Auto um eine Art heilige Kuh".

Auch die Gratisbenützung von öffentlichen Verkehrsmitteln wäre eine Möglichkeit, die allerdings von der zuständigen Landesregierung nicht einmal in Erwägung gezogen wurde.

Bei der derzeitigen Feinstaubbelastung lediglich zum Autoverzicht aufzurufen kommt einer echten Bankrotterklärung des Umweltlanderates Blachfellner gleich. Statt den 100er auf der Tauernautobahn abzuschaffen, hätte er zumindest Notfallpläne mit Gratisbenützung von Öffis entwickeln und auch die Einrichtung von Umweltzonen oder Citymaut prüfen müssen" kritisiert Bernhard Carl die Untätigkeit des Umweltlandesrates.

 

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