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KIGA Alois-Lidauer

15.11.2004Soziales: Kinder und Jugendliche

Anstatt der notwendigen Ausweitung der Öffnungszeiten der Kindergärten werden flexibel arbeitende Einrichtungen zugesperrt.

„Was wollen Sie mit der Einsparung von € 100.000 Euro erreichen, Herr Bürgermeister – eine Sanierung des Budgets wohl sicher nicht“, fragt Sozialausschussvorsitzende Ulrike Saghi.

Wie den SN und der Kronen Zeitung vom Wochenende zu entnehmen war, plant Bürgermeister Schaden dem Kindergarten in der Alois-Lidauer-Straße in Aigen keine weiteren Förderungen von Seiten der Stadt zukommen zu lassen, was ein Aus für diese Einrichtung bedeutet.

Dieser Aktion stehen Aussagen der SPÖ gegenüber, die sowohl im Arbeitspapier für die Gemeinderatsperiode 2004 – 2009 als auch im Parteiprogramm der SPÖ Salzburg Stadt einem erweiterten Angebot an Betreuungszeiten in den städtischen Kindergärten und Horten besondere Bedeutung zumessen.

Stattdessen wird eine Einrichtung, die mit hoher Qualität arbeitet und insbesondere aufgrund der extrem flexiblen Öffnungszeiten gerade berufstätigen Eltern sehr entgegenkommt, nicht mehr weiter unterstützt, da sie angeblich nicht „rentabel“ zu führen ist.

Der von SP-Klubobfrau Vogel bereits im Sommer angekündigte Amtsbericht mit einer Bedarfserhebung im Bereich der städtischen Kindergärten liegt bisher genauso wenig vor, wie die Beantwortung unserer diesbezüglichen Anfrage.

Gerade im Stadtteil Aigen, wo mit der Gartenstadt Aigen und ihren ca. 240 Wohnungen sowie der Errichtung der Anlage Sonnenpark der GSWB, in der weitere 100 Wohnungen entstehen werden, ein steigender Bedarf erwartet werden kann, ist die Schließung einer Kinderbetreuungseinrichtung nicht zu verantworten.

Was bezweckt der Bürgermeister mit dieser Aktion? Eine Sanierung des Budgets wird nicht dadurch erreicht, dass Strukturen bei den Kinderbetreuungseinrichtungen zerstört werden. Die negativen nachhaltigen Wirkungen müssen dann in den folgenden Jahren aufgefangen werden.

„Zu einem Zeitpunkt, wo der Öffentlichkeit nicht mitgeteilt wird, wofür die Stadt im Rahmen einer Olympia-Bewerbung € 1,6 Mio. ausgegeben hat, ist die Argumentation der Rentabilität von € 100.000,-- für die Erhaltung einer Kinderbetreuungseinrichtung wohl eher nicht angebracht“, meint die Vorsitzende des Sozialausschusses Ulrike Saghi.

Die Bürgerliste fordert Bürgermeister Schaden daher auf, den Fortbestand der Kinderbetreuungseinrichtung in der Alois-Lidauer-Straße zu gewährleisten, indem die dafür notwendigen Mittel im Budget 2005 veranschlagt werden!

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