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UMTS

08.11.2004Natur und Umwelt: Mobilfunk

UMTS: Fällt der strenge Salzburger Vorsorgwert?LH Gabi Burgstaller opfert Gesundheit auf dem Altar der Wirtschaft.

Kärntner Parteikollege LHstv. Ambrozy fordert hingegen Salzburger Vorsorgewert!

Wie in den Salzburger Nachrichten vom Freitag, dem 5.11.2004 zu lesen war, macht sich LH Gabi Burgstaller „Sorgen um die UMTS-Technologie in Salzburg“ und möchte daher mit einer „soliden Studie“ den Salzburger Vorsorgewert ins rechte Lot bringen.

Offensichtlich ist er das aus ihrer Sicht im Moment nicht, weiß sie also schon, dass sie den Wert anheben will. Worum sie sich offensichtlich weniger Sorgen macht, ist die Gesundheit und das Wohlbefinden ihrer MitbürgerInnen. Diese will sie offenbar auf dem Altar der Wirtschaft opfern.

Allein in der Stadt Salzburg sollen lt. Betreiberangaben in den nächsten Jahren 500 neue Standorte entstehen, die eine entsprechende Emission verursachen - und died für eine Technologie, die aufgrund ihrer Kosten nur von einer absoluten Minderheit genutzt wird.

Dabei ist der Salzburger Vorsorgewert ohnehin nicht gesetzlich bindend, er stellt lediglich eine Empfehlung der Salzburger Landessanitätsdirektion dar. Nicht nur in Salzburg, sondern in ganz Europa beziehen sich Bürgerinitiativen auf diesen Wert, um die Strahlung von geplanten Sendeanlagen auf ein erträgliches Maß zu reduzieren.

In Kärnten wurde vor kurzem durch LHstv. Ambrozy eine Studie von Univ. Prof. Michael Kundi (Inst. für Umwelthygiene der Universität Wien) präsentiert, die einen klaren Zusammenhang zwischen Kopfschmerzen, Zittern, Verdauungsbeschwerden, rasche Erschöpfung und auch Beeinträchtigung des Schlafes in Zusammenhang mit der Exposition durch GSM-Sender zeigt. Kundi schließt auch nicht aus, dass unterhalb des Salzburger Vorsorgewertes langfristig ähnliche Probleme auftreten könnten.

Eine niederländische Untersuchung (TNO, Doppelblindversuch) hat im Jahr 2003 damit übereinstimmende Symptome auch durch UMTS-Sendeanlagen nachgewiesen.

Die Berichte über gesundheitliche Beschwerden aus der Bevölkerung werden immer mehr, sagen zahlreiche ÄrztInnen.

Folgerichtig geht LHstv. Ambrozy auch einen anderen Weg. In einer Aussendung vom 28.10.2004 fordert er, dass es keine Überschreitung des Salzburger Milliwatts mehr geben dürfe. Auch müsse man bei der Aufstellung von neuen Sendanlagen „...Vorsorge für die Gesundheit“ betreiben und Gemeinden sowie die Bevölkerung „umfassend informieren“ und „in die Wahl von alternativen Standorten einbinden“.

Bernhard Carl: „Ich fordere LH Burgstaller auf, den bisherigen vorbildlichen Kurs beizubehalten, die Gesundheit der Bevölkerung zu schützen und nicht auf dem Altar der Wirtschaft zu opfern. Stattdessen sollte sie sich beim Bundesgesetzgeber gemeinsam mit LHstv. Ambrozy für einen niedrigeren Grenzwert und die Parteistellung von AnrainerInnen einsetzen.“

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