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Feinstaub

12.04.2007Natur und Umwelt: Gesundheit

Importierter Feinstaub - Bürgerliste fordert erneut, Förderung von Dieselrussfilter auf Firmen-PKW und Einzelunternehmen aus zu weiten.

Geschätzte 12.000.000 (!) Taxi-Kilometer bergen großes Potential bei der Reduzierung der Feinstaubbelastung.

Dass Feinstaub nach wie vor ein akutes Problem darstellt, hat nun auch die von LH-Stv. Raus präsentierte Studie der TU Wien bestätigt. Zwar hat das Land Salzburg bereits vor zwei Jahren eine Förderaktion für den Einbau von Dieselrussfiltern bei PKW ins Leben gerufen. Diese Aktion gilt jedoch ausschließlich für private Fahrzeuge.

„Aufgrund der aktuellen Erkenntnisse halte ich es jedoch für dringend notwendig, diese Aktion auf Firmen und Einzelunternehmen, die bisher noch von der Landesförderung ausgeschlossen sind, auszudehnen“ fordert Bürgerlisten-Gesundheitssprecher Bernhard Carl.

Allein in der Stadt Salzburg fahren geschätzte 350 Taxis, ein Großteil davon sind Dieselfahrzeuge, ca. 12 Millionen Kilometer im Jahr und verbrennen dabei mindestens 1,2 Mio. Liter Diesel.

Im Gegensatz zum privaten PKW wird diese Kilometerleistung fast ausschließlich im städtischen Gebiet absolviert. Da die überwiegende Mehrzahl dieser Fahrzeuge keine Neuwägen sind, verfügen sie damit auch über keine entsprechende Abgasreinigung.

Laut Aussagen der Österreichischen Ärztekammer bewirkt Dieselruß pro Jahr in Österreich 1.467 Todesfälle, ca. 2.600 Krankenhausaufnahmen und volkswirtschaftliche Kosten von 1,7 Milliarden Euro.

„Die nächsten Überschreitungen der Grenzwerte für Feinstaub sind programmiert. Spätestens im Herbst werden sie sich wieder häufen. Um möglichst bald einen messbaren Erfolg zu erreichen, müssen jetzt Maßnahmen ergriffen werden. Der Einbau von Dieselrussfilter ist dabei eine von vielen Möglichkeiten die im Sinne des Gesundheitsschutzes jetzt gesetzt werden müssen“, meint Bernhard Carl abschließend.

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