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Olympia-Prüfung

01.06.2005Demokratie: Finanzen

Olympia-Prüfung: Dr. Kaspar verweigert Auskunft vor dem Kontrollausschuss. Bürgerliste fordert Bürgermeister Schaden auf, für eine vollständige Aufklärung der Bewerbungskosten Sorge zu tragen.

Eine unrühmliche Fortsetzung fand heute der Versuch der Verschleierung der Ausgaben für die Salzburger Olympiabewerbung für 2010.

Obwohl in der Sitzung des Kontrollausschusses am 30.5.2005 zahlreiche Fragen offen geblieben sind, die nach Auskunft der Kontrollamtsprüfer nur vom ehemaligen Geschäftsführer Dr. Robert Kaspar beantwortet werden könnten, teilte dieser heute dem Vorsitzenden des Kontrollausschusses schriftlich mit, dass er nicht bereit sei, vor dem Kontrollausschuss auszusagen, sondern für ihn „das Olympiaprojekt abgeschlossen“ sei.

Angesichts der abenteuerlichen Geldausgaben, die die Bewerbungsgesellschaft aus Steuergeldern finanziert hat und bei denen vielfach der Zweck der Ausgaben bisher nicht geklärt werden konnte, ist diese Weigerung eines hochbezahlten Geschäftsführers inakzeptabel.

„Solange nicht alle Fragen zu den Ausgaben restlos beantwortet werden sind, kann der Bericht nicht vom Kontrollausschuss abgeschlossen werden“, stellt dazu die stellvertretende Vorsitzende des Kontrollausschusses, Mag. Ingeborg Haller fest.

„Bürgermeister Schaden hat als ehemaliger Aufsichtsrats-vorsitzender und Gesellschaftsvertreter dafür zu sorgen, dass der Ex-Geschäftsführer Kaspar in der nächsten Sitzung des Kontrollausschusses vollständige Antworten gibt.Schließlich hat der Bürgermeister mehrfach und öffentlich versprochen, dass die Entscheidung über eine neuerliche Bewerbung Salzburgs erst nach Abschluss der Prüfung der letzten Bewerbungskosten getroffen wird“, so Haller.

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