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Ozonwerte messen

28.07.2005Natur und Umwelt: Klimaschutz

Ozonwerte selber messen: Mit der Messkarte der GRÜNEN! Labg. Schwaighofer: „Sommer-Ozon ist der Preis, den wir für eine verfehlte Umweltpolitik zahlen!“ – Ozon-Card anfordern unter: www.salzburg.gruene.at

Mehrere Tage stabiles schönes Wetter – und schon klettert die Ozonbelastung nach oben. Dabei ist es ein weit verbreiteter Irrtum, das gesundheitsschädigende Reizgas Ozon wäre hauptsächlich dort zu finden, wo die Belastungen durch Verkehr und Industrie am größten sind: "Ozon wird vom Wind großräumig verfrachtet, die Belastung in Erholungsgebieten kann sogar höher sein als die in der Innenstadt", warnt Labg. Cyriak Schwaighofer, der Landessprecher der GRÜNEN Salzburg.

Um die Problematik für den Einzelnen greif- und vor allem messbar zu machen, haben die GRÜNEN nun eine "Ozon-Card" herausgegeben: Mit der kleinen praktischen Karte kann jeder die Ozonkonzentration in seinem Haus, seinem Garten, seinem Büro ganz einfach selber messen.

Die Karte hat auf ihrer Innenseite fünf Alustreifen, hinter denen sich je ein Messpunkt verbirgt. Je nach Ozonbelastung verfärbt sich der Messpunkt und gibt Auskunft über die ungefähre Höhe der Ozonkonzentration.

Angefordert werden kann die Ozon-Card via Internet (www.salzburg.gruene.at) oder telefonisch bei den GRÜNEN: 0662 / 876337-0. Detaillierte Information über Ursachen und Folgen von Ozon gibt's auf ozon.gruene.at.

Zugleich wollen DIE GRÜNEN mit ihrer Info-Kampagne den Druck auf die zuständigen Umweltpolitiker erhöhen: "Wer die Vorläufersubstanzen, die zur Bildung von Ozon führen, hauptsächlich produziert, ist durchaus bekannt. Trotzdem passiert immer noch viel zu wenig", kritisiert Schwaighofer.

Eben das müsse sich aber ändern: "Mit allgemeinen Appellen an die Bevölkerung, das Auto doch bitte so wenig wie möglich zu benutzen, oder der Warnung, kleine Kinder bei entsprechenden Ozon-Werten nicht ins Freie zu lassen, ist das Problem nicht zu lösen", betont der Landessprecher.

Solche Appelle seien zwar prinzipiell nicht schlecht, "um aber eine tatsächliche Verringerung der gesundheitsschädlichen Ozonkonzentration zu erreichen braucht es Taten".

Gefragt sei unter anderem ein massiver Ausbau des öffentlichen Verkehrs in Ballungsräumen sowie eine Ökostrom-Offensive, kurzfristig werde man auch um Tempolimits oder sogar Fahrverbote nicht herumkommen.

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