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Integrationskonzept

28.07.2005Demokratie: Menschenrechte

Integrationskonzept - Der Weg ist das Ziel!

So kann das Motto der Workshops, die sich mit der Erarbeitung des Integrationskonzeptes für die Stadt Salzburg befasst haben, zusammengefasst werden. Ein vorläufiges Zwischenergebnis der Arbeitsgruppen wurde gestern präsentiert.

In einem ersten Diskussionsprozess, der der Sensibilisierung für das Thema diente, bestand Einvernehmen darüber, dass eine interkulturelle Öffnung in allen Bereichen des öffentlichen Lebens erforderlich ist.

Zur Erinnerung:

Der Salzburger Gemeinderat hat im März 2004 die Erarbeitung eines Integrationskonzeptes für die Stadt Salzburg beschlossen Am 31.3.2005 fand die Auftaktveranstaltung statt.

Unter Anleitung der Fa. Hafelekar startete ein moderierter Prozess unter großer Beteiligung einer interessierten Öffentlichkeit (VertreterInnen der NGOs, verschiedenste Institutionen und Vereine sowie Arbeiterkammer, Caritas und interessierten Einzelpersonen.)

In insgesamt drei Workshops haben fünf Arbeitsgruppen zu verschiedensten Themen wie Politik, Verwaltung und Partizipation, Schule, Bildung, Arbeit und Wirtschaft so wie soziale Sicherung Ziele formuliert, die zur Integration von nicht österreichischen BürgerInnen in der Stadt Salzburg beitragen sollen.

Gestern wurde versucht eine Prioritätenreihung dieser Ziele vorzunehmen. Anfang Oktober sollen in einem Abschlussplenum die Ziele und Ergebnisse des Konzeptes von den TeilnehmerInnen der Workshops beschlossen werden.

Dann sind die PolitikerInnen der Stadt Salzburg am Zug, die unter anderem mit VertreterInnen der Stadt und den ArbeitsgruppenleiterInnen über die Umsetzung der formulierten Ziele diskutieren werden.

„Ohne das Ergebnis im Plenum vorweg zunehmen, kann man zum jetzigen Zeitpunkt sagen, dass das Ziel der „interkulturellen Verankerung zur Sicherung der Nachhaltigkeit des Integrationskonzeptes in Form einer Stelle“ von allen Arbeitsgruppen klar formuliert wurde“, so Minderheitensprecherin Mag. Ingeborg Haller, die selbst an der Erarbeitung des Konzeptes in der Arbeitsgruppe Politik Verwaltung und Partizipation mitgearbeitet hat.

Das bedeutet im Klartext, dass die Stadt Salzburg, wie beispielsweise auch Linz, rasch dazu beitragen soll, dass eine solche unabhängige vernetzende Stelle eingerichtet wird, die gewährleistet, dass die erarbeiteten Ziele des Integrationskonzeptes auch tatsächlich umgesetzt werden.

Dazu wird es auch nötig sein, dass die Stadt Salzburg die notwendigen finanziellen Mittel zur Verfügung stellt. Bei einem Anteil von 20% nicht österreichischer MitbürgerInnen ist dies eine erste Maßnahme, die notwendig und eigentlich längst überfällig ist, z. B. im Vergleich mit Linz, die sich bereits seit Anfang der 90iger Jahre ein AusländerInnen- Integrationsbüro leistet.

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