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Jugendgewalt

06.05.2004Soziales: Kinder und Jugendliche

Probleme mit Jugendgewalt - Die Betreuung junger Menschen muss der Politik mehr wert sein als schöne Worte!

Landesrat Buchinger hat nun öffentlich erklärt, was die Bürgerliste bereits jahrelang predigt – ohne gehört zu werden: Es gibt zu wenig Streetworker in Stadt und Land Salzburg.

Die in Fachkreisen unbestrittene Bedeutung von Streetwork wurde jahrelang von den verantwortlichen PolitikerInnen negiert.

In der Stadt Salzburg ist seit Jahren die Forderung der Bürgerliste nach zusätzlichen Planstellen für Streetworker im Budget und im Stellenplan unbeachtet geblieben – kein Geld, keine BewerberInnen waren die Auskünfte.

Salzburg leistet sich zwar einen Jugendkoordinator, der sich im Bereich Fun- und Eventmanagment den Jugendlichen als Angebot präsentiert, für die immer dringlicher werdenden tatsächlichen Probleme der Jugendlichen gibt es aber immer weniger AnsprechpartnerInnen.

Gerade junge Menschen in den stark besiedelten Stadtvierteln mit ihren sozialen Problemen benötigen mehr denn je niederschwellige Betreuungs- und Hilfsangebote. In Liefering etwa wurde der einzige Streetworker kommentarlos wieder abgezogen und in den Innendienst überstellt.

Da es der Stadt jedoch an einem Konzept für die Betreuung junger Menschen in ihren Stadtteilen fehlt, da bis heute die von uns geforderte Stadtteilanalyse zu den Bedürfnissen der Jugendlichen nicht erstellt wurde, hat man verhindert, dass flächendeckende Streetwork in der Stadt angegangen werden kann.

Die Auswirkungen dieser Verhinderungspolitik können wir nun in den Tageszeitungen lesen.

Es ist dringend notwendig, der Betreuung von jungen Menschen in der Stadt nicht nur mediales Augenmerk zu schenken, sondern dieser auch den nötigen Stellenwert, sprich die Finanzierung zukommen zu lassen.

Wenn sogar vom Parteikollegen Landesrat Buchinger dieser dringende Bedarf festgestellt und eingefordert wird, tut sich Kollege und Finanzreferent Bürgermeister Schaden schwer, weiterhin so zu tun, als wäre diese Forderung Sozialromantik.

Da ja auch Vizebürgermeister Gollegger bestätigt hat, dass es am Geld nicht scheitern darf, gehen wir davon aus, dass beide Großparteien bei den Budgetberatungen für das kommende Jahr die Forderung der Bürgerliste nach weiteren 5 Planstellen für stadtteilbezogene Streetwork mittragen werden und dass vom fachbereichszuständigen Vizebürgermeister Huber endlich ein Konzept für flächendeckende Streetworker in der Stadt Salzburg vorgelegt wird.

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