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Oldtimer Rennen

21.05.2008Natur und Umwelt: Klimaschutz

Autofetischismus versus Klimawandel. Geht’s noch schizophrener?Wieder Ölspuren auf Gaisbergstrasse?

Wie in den letzten Jahren wird auch heuer wieder zwischen 6. und 9.Juni die große Oldtimerveranstaltung in der Stadt Salzburg durchgeführt. Neben einer Oldtimerparade auf dem Residenzplatz soll auch wieder ein Rennen im Altstadtbereich und auf den Gaisberg stattfinden.

Weltweit sind sich die Klimaforscher einig, dass der Klimawandel anthropogen, also vom Menschen verursacht ist. Bei der CO2_Bilanz spielt der Verkehrssektor mit einem über 25%igem Anteil und großen Wachstumsraten eine zentrale Rolle.

„Politiker aller Couleurs und auf allen Ebenen des Staates versuchen den BürgerInnen zu vermitteln, sich klimaschonend fort zu bewegen und möglichst auf das Auto zu verzichten.

Da mutet es schon einigermaßen schizophren an, wenn eine Veranstaltung wie das Oldtimerrennen Jahr für Jahr unterstützt wird“, stellt Bernhard Carl, Umweltsprecher der Bürgerliste fest.

Gerade in Ballungsräumen sind Feinstaub und Lärm besondere Belastungen für die Bevölkerung. Die Tatsache, dass das Stadtrennen an zwei Krankenhäusern und das Gaisbergrennen in einem Naherholungsgebiet statt findet, ist dabei besonders brisant.

Vergangenes Jahr hat das Rennen am Gaisberg auch noch andere Spuren hinterlassen. Auf der gesamten Strecke fanden sich zahlreiche Ölflecken. Die Straßenmeisterei, von den Veranstaltern nicht informiert, konnte am nächsten Tag nichts mehr dagegen tun.

„In vollkommener Ignoranz gegenüber Klimawandel, Gesundheits-belastungen und Ruhebedürfnis führen die Veranstalter mit Unterstützung von maßgeblichen PolitikerInnen Jahr für Jahr diese Veranstaltung durch und tragen dadurch dazu bei, den Fetisch Auto weiter zu zementieren.

Die Veranstalter sollten ein Zeichen für den Klimaschutz setzen, auf die beiden Autorennen verzichten und es mit der Parade auf dem Residenzplatz bewenden lassen“, fordert Carl.

„Zu hoffen ist, dass diesmal wenigstens die Straßenreinigung vor Ort ist, die Ölspuren beseitigt und die Rechnung dafür an die Veranstalter schickt“, so Carl abschließend.

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