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Bestellung ´Mr. Olympia´

16.01.2007Kultur: Sport

Kontrollamt stellt BM Schaden nachträglich Persilschein bei der Bestellung von Fedor Radmann aus!

„Von einem korrekten Bestellvorgang des „Mr. Olympia“ kann auch nach Vorliegen des Kontrollamtsberichtes nicht gesprochen werden“, meint Mag. Ingeborg Haller von der Bürgerliste „denn BM Schaden hat seinen Alleingang erst nach massiver öffentlicher Kritik und einem Prüfantrag der Bürgerliste nachträglich von den politischen Gremien gegen die Stimmen der Bürgerliste sanieren lassen. Damit wollte er die Gesetzmäßigkeit seiner vorschnellen Entscheidung als Aufsichtsratspräsident der Olympiagesellschaft suggerieren“.

Der Bericht wird am kommenden Donnerstag im Kontrollausschuss beraten. Die Bürgerliste wird anlässlich dieser Sitzung die Beantwortung der noch offenen Fragen einfordern und den Bericht in der vorgelegten Form nicht zur Kenntnis nehmen.

Nach dem Rücktritt des früheren Olympia–Bewerbungschefs Anfang März 2006 hat Bürgermeister Schaden bereits am 9. März 2006 in seiner Funktion als Aufsichtsratsvorsetzender der Bewerbungsgesellschaft 2014 die Bestellung von Fedor Radmann bekannt gegeben (SN vom 9.3.2006).

Auch auf der Homepage der Bewerbungsgesellschaft war am 14.3.2006 zu lesen, dass die Entscheidung bereits gefallen sei und „nur Fedor Radmann in Frage käme“, (so beispielsweise der damalige WK Präsident Gmachl).

In der Folge wurde Kritik laut und die Rechtmäßigkeit des Bestellvorganges insbesondere von der Bürgerliste und den Grünen angezweifelt. Die Bürgerliste hat daraufhin einen Prüfauftrag (14.3.2006) gestellt und damit beim Bürgermeister offensichtlich die Erkenntnis veranlasst, dass die Olympiabewerbungsgesellschaft als ein „staatsnahes Unternehmen zur Wahrung der Transparenz“ zur Ausschreibung der Stelle nach dem Stellenbewerbungsgesetz verpflichtet ist.

Ebenfalls nachträglich wurde im Stadtsenat mit den Stimmen der SPÖ, ÖVP und Tatzl gegen die Stimmen der Bürgerliste die Bestellung Radmanns in eine „interimistische Bestellung“ umgewandelt. Als Begründung für den Alleingang wurde das unhaltbare Argument der angeblichen „Gefahr im Verzug“ strapaziert. Schließlich wurde am 18.3.2006 die Position nach den gültigen Rechtsgrundlagen ausgeschrieben.

„Die nachträglich Ausschreibung ist somit zur Farce verkommen, weil eine weitere Bewerbung neben Radmann von vorneherein keine ernst zu nehmende Chance mehr hatte“, ist Haller überzeugt.

Leider gibt der Kontrollamtsprüfbericht den Bestellvorgang nur lückenhaft wieder. Viele Fragen bleiben unbeantwortet. Es ging bei der Prüfung offenbar in erster Linie darum, dem Bürgermeister nachträglich formell einen „Persilschein“ auszustellen. Die Bürgerliste wird daher anlässlich der Sitzung des Kontrollausschusses die Beantwortung der noch offenen Fragen einfordern und die Ergänzung des Berichtes verlangen.

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