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Leasingpersonal in Seniorenheimen im Stadtsenat beschlossen

20.09.2010Soziales: SeniorInnen und Generationen

Auf Wunsch von Vorsitzender Ulrike Saghi wird der Sozialausschuss in Zukunft über die Umsetzungsschritte in der Personalentwicklung der städtischen Seniorenheime informiert.

Im Ressort von Stadtrat Martin Panosch wurde eine eigene Arbeitsgruppe eingerichtet, die sich um die Personalentwicklung kümmert. Diese wird in Hinkunft regelmäßig dem Sozialausschuss über die Entwicklung im Bereich des Pflegepersonals Bericht erstatten.

Für die Betreuung pflegebedürftiger SeniorenInnen ist es sehr wichtig, dass dieses Thema nicht vernachlässigt wird. Der Einsatz von Leasingkräften in der Pflege soll nur eine vorübergehende Lösung sein. Ziel ist die langfristige Anstellung von Pflegepersonal, um die Betreuungskontinuität gewährleisten zu können", so Saghi.

An einem langfristigen Maßnahmenpaket führt dennoch kein Weg vorbei. Folgende Maßnahmen fordert die Sozialausschussvorsitzende:

- Das Land muss mehr Ausbildungsplätze anbieten. Die SALK bildet derzeit viel zu wenige Pflegekräfte aus, einen Großteil der AbsolventInnen behält sie sich dann auch noch über ihr Angebot an Praktikumsplätzen. Zu wenige Pflegekräfte gibt es aber nicht nur in den städtischen Seniorenheimen, sondern auch längst in den privaten Krankenhäusern, den ambulanten Diensten und privaten Ordinationen. Das Land wird also kräftig in die Ausbildung investieren müssen.

- Diplomausbildungen von Hilfskräften, zum Beispiel über das BFI, forcieren. Diesen Weg ist die Stadt bereits in den 90er-Jahren gegangen, in den vergangenen zehn Jahren ist in dieser Richtung aber nichts mehr passiert

- Wiedereinsteigerinnen gewinnen. Das geht nur, wenn die Stadt für deren Kinder auch entsprechende Betreuungsplätze anbietet. Räumlichkeiten dafür kann die Stadt zur Verfügung stellen, etwa in den Seniorenheimen Nonntal und Hellbrunn. Das (private) Herz-Jesu-Asyl bestreitet diesen Weg seit Jahren sehr erfolgreich.

Um dem permanenten Notstand im Pflegebereich zu begegnen, muss die öffentliche Hand jetzt Geld in die Hand nehmen und diese Maßnahmen umsetzen", so Saghi.

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