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Eingetragenen Partnerschaften: Gleichstellung von homosexuellen Paaren!

10.05.2010Demokratie: Menschenrechte

Bürgerliste begrüßt die Öffnung des Marmorsaals für homosexuelle Paare, fordert für die Zeremonie gleiche Termine wie für Eheschließungen ein!

Bekanntlich ist mit 1.1. 2010 die neue Regelung über eingetragenen Partnerschaften für schwule Paare in Kraft getreten. Seither können homosexuelle Paare vor den Bezirksverwaltungsbehörden ihre Partnerschaft eintragen lassen. Für homosexuelle Paare ist wie für Eheschließungen im Vorfeld formal ein ähnliches Procedere vorgesehen. Für beides ist die Stadt Salzburg zuständig.

Öffnung des Marmorsaals für schwule Paare

Vizebürgermeister Preuner von der ÖVP hat bereits Anfang Dezember 2009 öffentlich verkündet, dass er den Marmorsaal, den „schönsten Trauungssaal der Welt" für schwule Paare öffnen will. „Ein durchaus positiver Schritt des Vizebürgermeisters, der auch von SPÖ und Bürgerliste begrüßt wurde", so der Kommentar von Haller. „Homosexuellen Paaren soll für ihren Schritt in die gemeinsame Zukunft der gleiche festliche Rahmen geboten werden, wie heterosexuellen Paaren", ist Haller, Gemeinderätin der Bürgerliste, überzeugt.

Zeremonien nur dienstags

Der Vorstoß des ressortzuständigen ÖVP-Vize-Bürgermeisters hat sich im Nachhinein allerdings als nicht so toll herausgestellt, wie er vor ab medial geklungen hat. Von der vollständigen Gleichstellung der Zeremonie ist die Stadt noch weit entfernt: Homosexuelle Paaren wird die Tür zum Marmorsaal nur dienstags geöffnet, während Eheschließung neben Dienstag auch noch am Freitag und am Samstag möglich sind.

„Eine Ungleichbehandlung von homosexuellen Paaren, die in einer weltoffenen Stadt wie Salzburg nicht vorkommen darf", meint Ingeborg Haller. Organisatorische Ausreden lässt sie nicht gelten. „Wenn die Stadt will, dass der Trauungssaal für schwule Paare offen steht und dies auch lauthals verkündet, dann muss das Gleiche gelten, wie für heterosexuelle Paare", so Haller . Sie verweist in diesen Zusammenhang auch auf die von der Stadt Salzburg bereits im Jahr 2000 verabschiedete Deklaration für Gerechtigkeit und Gleichbehandlung sowie auf die im Dezember 2008 erfolgte Unterzeichnung der Europäischen Charta für Menschenrechte, die eine Ungleichbehandlung von Menschen wegen ihrer sexuellen Orientierung ausdrücklich verbieten.

Marmorsaal für homosexuelle Paare nicht nur Dienstag, sondern auch Freitag und Samstag öffnen!

Die Bürgerliste wird daher im kommenden Gemeinderat einen entsprechenden Antrag einbringen, der es homosexuellen Paaren in Hinkunft ermöglichen soll nicht nur dienstags, sondern auch freitags und samstags die Zeremonie im Marmorsaal zu feiern. Haller erhofft sich, dass die Stadt rasch und unbürokratisch handelt!

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