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Handy im Bus

23.04.2008Natur und Umwelt: Mobilfunk

Handybenutzung in öffentlichen Verkehrsmitteln.Bürgerliste fordert Stadtbus zur Sensibilierungs-Kampagne auf.

„Unsere Welt ist voller Geräusche - die Lärmbelastungen nehmen zu und werden bereits als gesundheitsgefährdend eingestuft.

Geräusche sind hörbar, Strahlungen nicht – und doch sind beide beim Handytelefonieren in ausreichendem Maße vorhanden und betreffen nicht nur den Einzelnen sondern alle Menschen in dessen Umfeld“ kommentiert Bernhard Carl, Gesundheitssprecher der Bürgerliste die aktuelle Diskussion.

Es gibt kaum noch Gelegenheiten, bei denen Menschen telefonisch unerreichbar sind und somit auch einmal Zeit hätten zur Ruhe zu kommen

Die Frage nach der Zumutbarkeit von lautstarken Handytelefonaten mit mehr oder weniger intimen Gesprächsinhalten in öffentlichen Verkehrsmitteln wird je nach subjektiver Disposition unterschiedlich bewertet und ist eine Frage des Respekts und der Rücksichtnahme und somit schwer zu verordnen.

Ganz anders sieht es bei der Strahlenbelastung durch Handys aus. „Es ist messtechnisch nachgewiesen, dass im Inneren der Fahrzeuge durch die abschirmende/reflektierende Wirkung der Fahrzeugwände die Sendeleistung von Mobiltelefonen steigt.

Wenn nun mehrere Menschen in einem öffentlichen Verkehrsmittel telefonieren, ergibt dies in Summe eine erhebliche Strahlenbelastung“ so Bernhard Carl weiter.

Die Immission kann die eines Sendemastens erheblich überschreiten. Die Fahrgäste sind dieser Belastung nur kurze Zeit ausgesetzt.

Ganz anders sieht die Situation für die BuslenkerInnen aus – diese sind der hohen Strahlenbelastung während ihrer ganzen Arbeitszeit ausgesetzt.

Bernhard Carl: „Im Sinne des ArbeitnehmerInnenschutzes fordere ich ein arbeitsmedizinisches Gutachten über die Auswirkungen von erhöhter Mobilfunkstrahlenbelastung in öffentlichen Verkehrsmitteln“.

Der Stadtbus muss hier seine Verantwortung wahrnehmen und seine Fahrgäste und MitarbeiterInnen vor unnötiger Lärm- und Strahlenbelastung schützen.

Die Bürgerliste wird daher in einem dementsprechenden Antrag den Bürgermeister auffordern, in seiner Funktion als Vertreter der Stadt in der Salzburg AG, die Verantwortlichen des Stadtbusses zu veranlassen, eine Kampagne zur Sensibilisierung bei der Nutzung von Mobiltelefonen in öffentlichen Verkehrsmitteln zu initiieren.

Damit soll eine Reduzierung von unnötigem Lärm, aber v. a. der intensiven Strahlenbelastung, mit dem positiven Nebeneffekt einer „Auszeit“ von der „Handy-Handy-Hektik“ erreicht werden.

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