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Radverkehr

22.04.2008Planung: Verkehr

Sicherheit im Straßenverkehr für Radfahrer.

„Wir haben mit einer konsequenten Verkehrsplanung und hunderten Bescheiden und Verordnungen der Verkehrsrechtsbehörde dafür gesorgt, dass Radfahren in der Stadt Salzburg nicht nur besonders attraktiv ist, sondern auch, dass dort wo die Sicherheit gefährdet ist, entsprechende Maßnahmen gesetzt werden“, sagt Stadtrat Padutsch, zuständig u.A. für Verkehrsplanung und Verkehrsrechtsbehörde.

Der Ausbau des Salzburger Radwegenetzes erfolgt ja auf Basis des zuletzt Mitte der 90er Jahre aktualisierten gesamtstädtischen Radwegekonzeptes, das neben vielen baulichen Maßnahmen (wie z.B. die Unterführungen der Salzachbrücken) auch eine Unzahl behördlicher Maßnahmen (wie z.B. Radfahren gegen Einbahnen, Radfahrquerungen, diverse Markierungen, etc.) beinhaltet.

Im Arbeitsprogramm ist aber auch immer der Schwerpunkt „Beseitigung von Unfallhäufungsstellen“ beinhaltet. Dabei wird besonderes Augenmerk auf Unfallhäufungsstellen und Konfliktpunkte mit Beteiligung von Fußgängern oder Radfahrern gelegt.

Auch in diesem Programm wurde bereits eine Vielzahl solcher Stellen saniert, was sich in einem deutlichen Rückgang der Unfälle, insbesondere mit Personenschäden, niederschlägt (z.B. Kreuzung Linzer Bundesstraße/Sterneckstraße, Alpenstraße/Ginzkeyplatz, Alpenstraße gesamt, ect.).

Auch für die aktuell genannten Unfallstellen wurden entsprechende Maßnahmen bereits behördlich verhandelt, verordnet bzw. umgesetzt.

Kreuzung Alpenstraße/Friedenstraße: Die spitzwinkelige Einmündung des Seitenastes der Friedenstraße in die Alpenstraße wurde bereits vor Jahren zur Sanierung vorgegeben.

Die von der Verkehrsplanung erarbeitete rechtwinkelige Einmündung wurde allerdings vom Straßenerhaltern nicht so umgesetzt. Es ist deshalb zumindest mittelfristig notwendig, diese nachträglich zu realisieren. Als Sofortmaßnahmen wurde eine Radfahrüberfahrt die parallel zum Schutzweg liegt zur Umsetzung vorgeben.

Münchner Bundesstraße/Schmiedingerstraße: Folgende Maßnahmen werden zur Sanierung vorgeben: Verlegung des Buswartehäuschens(Sichtbeziehungen) und zusätzliche Bodenmarkierung. Bauliche Fortsetzung des Radweges wurde von der Verkehrsplanung dringend angeregt.

St. Julienstraße:Die Gefährdung der geradeaus fahrenden Radfahrer durch Rechtsabbieger Richtung Gebirgsjägerplatz wurde mit einer Pollerreihe und entsprechenden Markierungen bereits entschärft, insbesondere was die Gefahr durch rechtsabbiegende Lkws (toter Winkel im Rückspiegel) betrifft.

Einerseits ist dadurch die Abbiegegeschwindigkeit der Fahrzeuge geringer, anderseits sind die Radfahrer gezwungen sich hinter den abbiegenden Fahrzeugen aufzustellen, was die Konflikte (nach den bisherigen Erfahrungen) wesentlich vermindert hat.

Salzachgässchen: Die bereits vor Jahren verordnete neue Leitlinie (Markierung mit Abbiegstreifen für Radfahrer) hat zu einem deutlichen Rückgang der Unfälle geführt. Diese Markierung ist allerdings verblasst und muss vom Straßenerhalter demnächst erneuert werden.

Die Lösung des Problems im Bereich Gabelsbergerstraße/Weiserstraße erfolgt im Zuge der Umsetzung des Bahnhofsprojektes bzw. der dazu notwendigen Maßnahmen im Straßenraum, wozu aktuell der neue Bebauungsplan an den Planungsausschuss weitergeleitet wurde.

Die Freude über den weiter steigenden Radverkehr muss auch eine erhöhte Aufmerksamkeit, was die daraus resultierende erhöhte Unfallgefahr betrifft, bringen.

Die Sanierung von Unfallhäufungsstellen darf jedenfalls nicht an den fehlenden Finanzen (wie in früheren Jahren durchaus der Fall) scheitern. Die Straßenerhalter (Stadt und Land Salzburg) müssen die notwendigen Finanzmittel bereitstellen, wozu auch die Kooperation der Finanzressortchefs notwendig ist.

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