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Rudolfskai

09.09.2005Soziales: Kinder und Jugendliche

Brennpunkt Rudolfskai - Resümee eines „aufgeheizten“ Sommers.Bürgerliste fordert erneut – wie bereits in den vergangenen Jahren – ein Konzept für Stadtteilarbeit.

„Ohne Alternativen für die Jugendlichen im Wohnumfeld wird der Brennpunkt Rudolfskai trotz verstärkter Kontrollen nicht zu entschärfen sein.

Die Anhäufung an Lokalen, der irrsinnige Alkoholkonsum und die Nationalitäten-Probleme bergen auch für den nächsten Sommer genug Konfliktstoff, um die Situation wieder eskalieren zu lassen,“ meint Sozialausschussvorsitzende Ulrike Saghi.

Wie jedes Jahr folgt auf die Ratlosigkeit die strenge Kontrolle. Gebracht hat es bisher wenig bis gar nichts. Tatsache ist, dass am Rudolfskai auf viel zu engem Raum zu viele Konzessionen und Betriebsstättengenehmigungen vergeben wurden – damit wurde die Wurzel für das Übel gesetzt, warnende Hinweise wurden ignoriert.

Anstatt von politischer Seite lenkend einzugreifen und etwa dem Schutz der Jugend Vorrang einzuräumen, wurde bedenkenlos ein Brennpunkt geschaffen.

Der von der Bürgerliste mehrfach geforderte Lösungsansatz (zuletzt per Antrag im Jahr 2004), über strukturierte Jugendarbeit die Jugendlichen in den Stadtteilen zu halten und ihnen Alternativen zum allabendlichen Besäufnis in der Innenstadt zu bieten, blieb bis heute unbearbeitet.

Die Grundlage dafür ist eine Analyse der Bedürfnisse der Jugendlichen, auf Basis derer ein Konzept zu erstellen ist. Die Stadt ist hier seit längerem säumig.

Ein positives Beispiel, wie das funktionieren kann, ist der Jugendtreffpunkt in der Forellenwegsiedlung der 3x wöchentlich, u. a. auch Samstag geöffnet hat. Weil sie dort ein Angebot vorfinden verbringen z. B. 14-17jährige ihre Freizeit in der Siedlung.

Die Politik ist dringend gefordert, das nötige Geld in die Hand zu nehmen, um diese Rahmenbedingungen zu schaffen und damit u. a. den Eltern – viele davon sind alleinerziehend – dabei zu helfen, gemeinsam mit ihren Kindern Alternativen zur Freizeitgestaltung im Wohnumfeld zu finden.

Die Bürgerliste fordert daher Bürgermeister Schaden und Vizebürgermeister Huber dringend auf, nicht bis zum nächsten Sommer den Kopf in den Sand zu stecken, um dann wieder nach strengeren Kontrollen zu schreien, sondern jetzt gleich mit der Erarbeitung von Rahmenbedingungen präventiv tätig zu werden.

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