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Verkehrschaos

16.08.2005Planung: Verkehr

Verkehrschaos in der Innenstadt. Parkleitsystem kann nur EIN Teil eines dringend notwendigen Maßnahmenpaketes sein. Umdenken ist gefordert!

Die heute in den SN geäußerte Kritik des Tourismusreferenten LH-Stv. Haslauer an der Stadt und der Verkehrssituation muss sich auch und vor allem die Stadt-ÖVP sehr zu Herzen nehmen.

Einer Verkehrspolitik, die sich wie von der ÖVP gefordert im „freie Fahrt für frei Bürger“ Akklamationen erschöpft, kann nicht in Zeiten der Spitzenbelastung kurzfristige Lösungen fordern, ohne Bereitschaft erkennen zu lassen, tief greifende und einschneidende Maßnahmen im Individualverkehr zu setzten.

Die Stadt Salzburg hat aufgrund ihrer Situierung eine begrenzte Aufnahmekapazität an Fahrzeugen, die ohnedies bereits täglich hart an der Grenze zur Überlastung ist. Bei übermäßiger Belastung wie derzeit kann es daher nur zum totalen Zusammenbruch kommen.

Das nun in aller Munde geführte und geforderte Parkleitsystem ist jedoch nicht die einzig Heil bringende Maßnahme durch die alles besser wird.

Tatsache ist, dass einschränkende Maßnahmen für den Individualverkehr in der Innenstadt mit gleichzeitigem Ausbau des Angebotes durch den ÖV dringend notwendig sind.

Bereits in der letzten Sitzung des Verkehrsforums wurde eine Liste dringend notwendiger Maßnahmen von Seiten der Verkehrsbetriebe zur Beschleunigung von Bussen vorgelegt, über die die Stadt nun rasch entscheiden muss.

Allerdings sind auch die Tourismusverantwortlichen, allen voran die Referenten in Stadt und Land (beide ÖVP) gefordert, Anstrengungen zu unternehmen, dass alternative Anreisearten gefördert und angeboten werden.

„Es ist höchst an der Zeit zu erkennen, dass die Tage des unbegrenzten Autoverkehrs zu Ende sind – hier helfen auch keine fadenscheinigen Diskussionen über Leitsysteme darüber hinweg, dass ohne passende Alternativen kein Mensch sein Auto stehen lässt“, meint Verkehrssprecher Mag. Bernhard Carl.

Die in den letzten Jahren von einer Mehrheit im Gemeinderat geforderten und gesetzten Maßnahmen haben jedoch eher den Weg in die andere Richtung gewiesen und einer drohenden Entwicklung des Verkehrsinfarktes nicht entgegengesteuert.

Die Bürgerliste fordert daher, den vor 10 Jahren initiierten Prozess zum Verkehrsleitbild, der von allen Betroffene engagiert betrieben wurde, dahingehend in Erinnerung zu rufen, dass dieses Leitbild Maßnahmen im Hinblick auf eine dringend notwendige Trendwende vorsah.

Es genügt nicht, dass sich die einzelnen VertreterInnen in Politik und Tourismus den Schwarzen Peter gegenseitig zuschieben – die Zeit muss für rasche Alternativen genutzt werden.

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