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Genderbudgeting

12.09.2006Frauen: Gender Mainstreaming

Bürgerliste beantragt Genderbudgeting Analyse der städtischen Sportförderung.

Der Forderung der Bürgerliste nach Genderbudgeting-Analysen (Antrag Februar 2005) wurde mit der Analyse der Lehrstellenförderung der Jahre 2000 bis 2005 in einem ersten Schritt nachgekommen.

Das Ergebnis ist wie von der Bürgerliste erwartet:

Es wurden weitaus mehr Burschen gefördert als Mädchen (100 zu 43), die Förderungen verfestigten traditionelle Rollenzuschreibungen (Mädchen wurden vor allem in traditionellen Frauenberufen gefördert), mit Mädchen besetzte Lehrstellen wurden niedriger gefördert als mit Burschen besetzte Lehrstellen.

Fazit: Die städtischen Ausgaben der Lehrstellenförderung in der Höhe von etwa € 14.000 (im Jahr 2005) kamen Burschen in höherem Maße zugute als Mädchen.

Dieses Beispiel anhand einer im Vergleich kleinen Ausgabe der Stadt Salzburg beweist, dass Gender Mainstreaming zwar in aller Munde ist, dass aber die Umsetzung der Geschlechtergerechtigkeit im Detail liegt und weiterhin auf sich warten lässt.

Jetzt geht es darum weitere geschlechtsspezifische Budgetanalysen durchzuführen und so eine gerechte Beteiligung von Frauen und Männern an allen finanziellen und materiellen Ressourcen der Stadt sicherzustellen.

BL-Frauensprecherin Sonja Schiff wird daher in der morgigen Sitzung des Gemeinderates den Antrag beantragen, dass die Sportförderung des Jahres 2004 in Höhe von € 2.637.801,-- einer geschlechtsspezifischen Analyse unterzogen werden soll, um mittelfristig die Voraussetzung für eine geschlechterbewusste Haushaltsplanung zu schaffen.

Zugehöriger Antrag

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