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Salzstreuung

08.01.2008Natur und Umwelt: Naturschutz

Schon wieder Salzstreuung in der Hellbrunner Allee!Welche Ausrede hat Stadtrat Panosch diesmal parat?

„Vor zwei Jahren wurde die Salzstreuung im Landschaftsschutzgebiet noch als Versehen des Streuwagenfahrers tituliert. Ich bin gespannt wie der zuständige Stadtrat Panosch den gestrigen Vorfall begründet.“

Unglaublich aber wahr, am vergangenen Sonntag wurde in der Hellbrunner Allee wieder Auftaumittel gestreut. Bekanntermaßen liegt diese ja im geschützten Landschaftsteil und ist von wertvollen alten Bäumen gesäumt. Salz wirkt sich negativ auf die Wurzelbereiche dieser Pflanzen aus und auch auf deren Standfestigkeit.

Dabei ist die geschotterte Allee eine der wenigen Straßen in der Stadt Salzburg, wo Splittstreuung aufgrund des ausgesperrten Autoverkehrs keinerlei Staubbelastung erzeugen würde. Am Ende des Winters muss der Splitt nicht einmal abtransportiert werden, er kann einfach liegen bleiben.

Das Argument von Rutschgefahr zieht nicht wirklich, die Hellbrunner Allee ist Jahr für Jahr vereist. Wenn es zu gefährlich wird, muss sie halt für ein paar Tage gesperrt werden.

War das vergangene Jahr eines in dem kaum Salz verbraucht wurde, weil der Winter ja praktisch ausgefallen ist, wird offensichtlich jetzt gestreut was das Zeug hält.

„Klar war es am vergangenen Sonntag extrem glatt und in solch einer Ausnahmesituation ist Auftausalz auch eine gute Sache. Aber Orte wie die Hellbrunner Allee, die im Landschaftsschutzgebiet liegen, müssen verstärkt geschützt werden.

Stadtrat Panosch muss diesen Schwachsinn unterbinden. Schäden durch Salz sind hier nicht zu argumentieren“, fordert Bernhard Carl, Umweltsprecher der Bürgerliste.

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