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ÖVP-Forderung nach Öffnung der Busspuren für E-Autos als Sabotageakt am Obus

25.01.2010Planung: Verkehr

Wenn die ÖVP bei Erleichterungen und Bevorzugungen für den öffentlichen Verkehr in der Stadt Salzburg nur halb soviel Engagement zeigen würde, wie in Bezug auf den motorisierten Individualverkehr, hätten wir wesentlich weniger Probleme.

Stattdessen steht sie bei der Errichtung neuer Busspuren oder so genannter Buskaps, also Haltestellen die das Einreihen der Busse in den fließenden Verkehr erleichtern sollen, seit Jahren auf der Bremse", ärgert sich Mag. Bernhard Carl, Verkehrssprecher der Bürgerliste, über den jüngsten Vorstoß der Stadt-ÖVP.

Schon lange verändert sich der so genannte Modalsplit, also die relative Aufteilung der BürgerInnen auf die verschiedenen Verkehrsmittel, zu Ungunsten des ÖV und des FußgängerInnenverkehrs. Und der Stadtbus bemängelt seit langem wachsende Verspätungen durch immer mehr motorisierten Individualverkehr.

Gemeinsamer Einsatz für Öffentlichen Verkehr gefordert

Der überbordende KFZ-Verkehr stellt in allen Ballungsräumen, so auch in Salzburg ein großes Problem dar. Dabei geht es nicht nur um Umweltthemen sondern auch um volkswirtschaftliche und individuelle Kosten. Im Zuge der Klimadiskussion ist das Auto als CO2-Schleuder nun endgültig in Verruf geraten.

Da scheint es für die VertreterInnen der Autofahrer nur allzu verführerisch zu sein, einfach die Art der Antriebsenergie zu wechseln und damit die Probleme aus der Welt schaffen zu wollen. Dabei ist es bisher nicht einmal möglich den aktuellen Stromverbrauch aus erneuerbaren Energieträgern zu decken. Außerdem geht es beim Auto schlicht auch um Platzprobleme. Und da ist es egal welcher Motor unter der Haube steckt.

„Die einzige Antwort auf den überbordenden Verkehr in Salzburg kann die Förderung des öffentlichen Verkehrs sowie des Fahrrad- und FußgeherInnenverkehrs sein. Wenn der ÖVP-Klubobmann Fuchs es ernst mit Klima- und Umweltschutz meint, müssen er und seine Partei mit uns gemeinsam diesen Weg gehen. Eine Öffnung der Busspuren für weitere Fahrzeuge käme einem Schuss ins eigene Knie gleich. Dies würde nämlich eine weitere Verschlechterung für den Bus als umweltfreundliches Verkehrsmittel bedeuten", so Mag. Bernhard Carl abschließend.

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