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Grünland-Deklaration

02.09.2005Natur und Umwelt

Unglaublicher Angriff auf die Grünland Deklaration! Bürgermeister Schaden lässt die Katze aus dem Sack: rund 500 Hektar Grünland stehen zur Diskussion!

Mit einem in dieser Dimension nicht erwarteten Angriff auf die Grünland-Deklaration lässt Bürgermeister Schaden endlich die Katze aus dem Sack und sagt in einem heute erschienenen Gespräch mit den Salzburger Nachrichten, dass 10 bis 15% der deklarierten Grünfläche in der Stadt in Bauland umgewidmet werden sollen.

Hatte Schaden bisher nur von kleineren Flächen gesprochen, die seines Erachtens nicht in die Grünland-Deklaration passen – vom ihm immer wieder genannte Beispiele dafür waren der Parkplatz an der Aiglhofkreuzung oder die Stellfläche einer Imbiss-Bude an der Ignaz-Harrer-Straße – so macht er nun deutlich, was GrünlandschützerInnen längst befürchtet haben:

Schaden und mit ihm die SPÖ wollen die Grünland-Deklaration brutal zerstören!

Zur Diskussion stehen jetzt rund 500 Hektar Grünfläche in der Stadt. Mit einem derart massiven Eingriff würde die Struktur der Stadt Salzburg völlig verändert werden.

„Würde auch nur ein Teil dieser Umwidmungswünsche tatsächlich umgesetzt werden, so wäre dies das Ende der Grünland-Deklaration“, stellt Klubobmann Hüttinger klar.

„Dieser Vorschlag von Bürgermeister Schaden steht mit allen bisherigen politischen Bekenntnissen und Beschlüssen der Stadt Salzburg in völligem Widerspruch und ignoriert in unglaublicher Brutalität die deutlichen Wünsche der SalzburgerInnen, die nicht weniger Grünland, sondern einen stärkeren Schutz der Grünflächen wollen“, so Hüttinger weiter.

„Wir werden mit allen zu Gebote stehenden Mitteln dagegen kämpfen, dass der Bürgermeister und seine SPÖ diese Pläne auch tatsächlich umsetzten können und wissen, dass die Salzburger Bevölkerung in dieser Frage ganz klar hinter unserer Politik stehe“, sagt Hüttinger.

„Bürgermeister Schaden soll endlich dafür sorgen, dass das bestehende Bauland in der Stadt Salzburg genützt wird, dass die fertig geplanten Wohnbauprojekte umgesetzt werden und dass brach liegende Flächen in der Stadt Salzburg, wie beispielsweise die Kasernen Areale für den dringend benötigten Wohnbau zur Verfügung gestellt werden.

Würden diese Anliegen mit gleicher Vehemenz wie die gewinnträchtige Umwidmung von Grünland in Bauland von der SPÖ betrieben werden, dann könnte das Wohnungsproblem in der Stadt Salzburg sehr rasch gelöst werden“, meint Hüttinger abschließend.

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