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Uni-Park Nonntal Freisaal

25.09.2003  /  Planung: Stadtplanung

Die Nutzungsvereinbarung zwischen den Sportvereinen des künftigen Sportzentrums Mitte, den Schulen an der Akademiestraße und dem Landesschulrat, mit der die Zeiten zur Nutzung der neuen Spielfelder geregelt wird, ist unterschrieben.

Die Nutzungsvereinbarung zwischen den Sportvereinen des künftigen Sportzentrums Mitte, den Schulen an der Akademiestraße und dem Landesschulrat, mit der die Zeiten zur Nutzung der neuen Spielfelder geregelt wird, ist unterschrieben.

Die Ausschreibung aller Gewerke ist erfolgt, alle Angebote liegen am Tisch, die Beauftragung kann unverzüglich erfolgen. Die naturschutzbehördliche Bewilligung zur Erweiterung der Schulsportanlagen ist erteilt, der Flächenwidmungsplan beschlossen, die Bauarbeiten beginnen in den nächsten 14 Tagen.

Mit der Realisierung des ersten Teils, des Sportzentrums Mitte erfolgt auch der erste Schritt und Startschuss für die Umsetzung des Uniparkprojektes. Zur Frage, wie realistisch die weiteren Schritte sind und innerhalb welcher Zeit sie gesetzt werden können, später.

Sportzentrum Mitte Teil 1 Erweiterung der Schulsportanlagen Akademiestraße

Die bestehenden zwei Spielfelder der Schulsportanlage werden auf vier Spielfelder erweitert. Sofort werden drei errichtet, das vierte mit einer Zeitverzögerung von ca. 2 Jahren, weil für die Erweiterung des BRG und für die darauf folgende Sanierung des BORG, eine Containerschule errichtet werden muss und Platz für die Baustelleneinrichtung gebraucht wird.

Finanzierung:

  • BIG (Sanierungsant.) € 300.000.-
  • Stadtgemeinde: € 422.800.-
  • Land Salzburg: € 422.800.-
  • Bund: € 234.400.-
  • Summe: € 1,380.000.-

Einziger Wehrmutstropfen für Teil 1 des Sportzentrums ist die Tatsache, dass unser Ziel, die Erweiterung der Schulsportanlagen innerhalb der bestehenden Grenzen zu schaffen, nicht erreicht werden konnte.

Die bestehende Hecke muss Richtung Süden versetzt werden, der relativ schmale davon betroffene Streifen im Landschaftsschutzgebiet Freisaal, hat eine Gesamtfläche von 4.160m². Dieser Eingriff ist sehr schmerzhaft, in Summe wird aber durch den Unipark unvergleichlich mehr Landschaftraum zurückgewonnen, als verloren geht.

Bilanz:

Durch die geplante Umwidmung des Akademiestraßenparkplatzes in zwei Phasen wird eine Fläche von 13.174m², die derzeit zur Gänze als Parkplatz genutzt wird hinkünftig als Grün- und Erholungsfläche zur Verfügung stehen.

Um sicher zu stellen, dass unabhängig von der Gesamtrealisierung des Uniparks, jedenfalls mehr Landschaftraum zurück gewonnen wird als verloren geht, werden im ersten Schritt über 5.000m² des bestehenden Akademiestraßenparkplatzes entfernt und in die Wiesenlandschaft integriert. Dies ist rechtlich mit dem naturschutzbehördlichen Bescheid sicher gestellt.

Die Gesamtfläche des neu gewonnenen bzw. rückeroberten Landschaftraumes (Grünkeil bis zu den neuen Universitätsbauten) beträgt 27.596m², rund um die alte Berchtoldvilla werden weitere 2368m² Grünland entstehen.

Zu Teil 2 und Teil 3 des Sportzentrums, liegt mittlerweile der Gemeinderatsbeschluss, der auch den Finanzierungsanteil der Stadt regelt vor und der Beschluss der Landesregierung, wobei der Finanzierungsanteil des Landes noch aufgestockt wird.

Der Finanzierungsanteil des Bundes (Bildungsministerium) reicht aus um Teil 2 mit der Errichtung eines Hauptspielfeldes und den großen neuen Sporthallen auszufinanzieren.

Zur Ausfinanzierung gab es am 24.9.03, ein Gespräch bei dem der Bund eine Vorauszahlung der künftigen Betriebskosten angeboten hat. Dieser Betrag reicht für die Ausfinanzierung von Teil 3 des Sportzentrum Mitte, allerdings würde der Stadtanteil für die laufenden Betriebskosten höher.

ARGE-Kultur

Der Beschluss des Gemeinderates zur Errichtung des Neubaus der ARGE-Kultur liegt vor, das Projekt wurde zur Realisierung der stadteigenen Leasinggesellschaft übertragen, die Planung ist zur Baubewilligung eingereicht, die Flächenwidmungsplanänderung vom Gemeinderat verabschiedet.

Mit der Errichtung des Sportzentrum Mitte Teil 1 wurden auch die Voraussetzungen geschaffen, die ARGE-Kultur am neuen Standort zu errichten. Dieser Standort war bisher teilweise durch ein kleines Trainingsfeldes des SAK genutzt.

Der Verlust dieses Trainingsfeldes wird durch die Errichtung der vergrößerten Schulsportanlage südlich der Akademiestraße kompensiert, eine Verzichtserklärung des SAK liegt deshalb vor, der Baubeginn wird zur Jahreswende 2003/2004 erfolgen.

Neubau GEWI – Grundstückskäufe bzw. Verkäufe

Stadt - Erzstift St. Peter – BIG

Die Kaufverträge mit denen die Bundesimmobiliengesellschaft von der Stadt eine 18.705m² große Fläche (bestehende Unionsportanlage) kauft und die Stadt vom Erzstift St. Peter eine ebenso große Fläche (bestehende Universitätsprovisorien) erwirbt, sind unterschriftsreif.

Der dafür notwendige Amtsbericht bereits an die gemeinderätlichen Gremien weitergeleitet. Vertragsunterzeichnung soll noch im Oktober, möglichst vor der aufsichtsbehördlichen Bewilligung des neuen Flächenwidmungsplanes, der vom Gemeinderat ebenfalls schon beschlossen wurde, unterzeichnet werden. Der Kaufpreis beträgt jeweils 8,156.072 €

Im gemeinsam mit dem Erzstift St. Peter ausverhandelten Gesamtpaket, ist weiters der Erwerb des Wallistraktes, der Residenz in der Altstadt, durch St. Peter vorgesehen.

Das bestehende Baurecht der Erzdiözese wird durch die BIG abgelöst. Die Grunderwerbskosten von Stadt und BIG betragen jeweils 370.023 €, das bestehende Superädifikat (Provisorialbauten) wird von der Stadt übernommen, der jährlich von der Universität an St. Peter zu zahlende Pachtzins, von rund 106.000 €, soll in den ersten sieben Jahren von der Stadt nicht eingehoben werden.

Dieser Verzicht zu Gunsten der Universität, soll die Finanzierung der Neubauten erleichtern. Ab dem achten Jahr würde dieser Betrag von der Stadt wieder verrechnet. Der Zeitrahmen wurde deshalb gewählt, weil alle Verhandlungspartner davon ausgehen, dass die Neubauten spätestens nach sieben Jahren bezugsfertig sind.

Über weitere Vertragsbestimmungen wird sichergestellt, dass die Verfügungsgewalt über die Provisorialbauten nach Auszug der Universität bei der Stadt liegt und das auf dem von der BIG erworbene Grundstück nur Universitätsbauten errichtet werden können.

Die Verhandlungen sind in einem sehr positiven, konstruktiven und optimistischen Klima sehr engagiert geführt worden. Der Abschluss der Verträge stellte einen definitiven Durchbruch für das Gesamtprojekt Unipark dar.

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