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Rehrlplatz - Fakten zum Projekt City-Life

21.06.2012  /  Planung: Stadtplanung

Etwa 50 Wohnungen, ein neuer Imbergplatz, ca. 2000 Quadratmeter Fläche für einzelne Geschäfte und vier BürgerInnenversammlungen. Das sind nur einige der Eckdaten zum Wohnbauprojekt am Rehrlplatz.

Zur Vorgeschichte

Das Grundstück auf dem Dr.-Franz-Rehrl-Platz wurde 1982 von der Stadt an die Sparkasse verkauft. Bis 2007 hatten die Projektbetreiber des Kapuzinerbergtunnels eine Option für den Kauf des Grundstückes, die nicht gezogen wurde. Daraufhin stand es 2008 zum Verkauf und wurde von der Firma AH Projektentwicklung GmbH erworben.

BürgerInnenbeteiligung und Überarbeitungen

„Die BürgerInnen sind bei diesem Bauvorhaben von Anfang an mit eingebunden worden: Im März 2011 gab es eine erste BürgerInnenversammlung und Vorgespräche mit der Bürgerinitiative aus der Arenbergstraße. Ein Vertreter der Bürgerinitiative war mit Sitz und Stimme in der Wettbewerbsjury vertreten und hat sich

für das Projekt ausgesprochen!

Dann gab es eine zweite, nach dem Wettbewerbsentscheid eine dritte und nach der ersten Überarbeitung eine vierte BürgerInnenversammlung", so Planungsstadtrat Johann Padutsch zur Vorgangsweise. Dazu gab es direkte Gespräche mit Anrainerinnen (wenn diese das wollten), um auch noch individuell auf direkte Betroffenheiten und Befürchtungen eingehen zu können.

Bislang gab es zwei Überarbeitungen, in denen insbesondere die Ergebnisse aus den Bürgerinformationen, sowie den Präsentationen vor der Wettbewerbsjury und ICOMOS Berücksichtigung fanden: Reduziert wurden jeweils Gebäudehöhen und Dichten. Bis zum Herbst 2012 soll das Projekt nun noch ein drittes Mal überarbeitet werden, außerdem werden die etwa 15 Einwendungen zum Bebauungsplanentwurf bearbeitet.

Zum Projekt

Ausgeschrieben wurde auf dem 5.600 Quadratmeter großen Grundstück eine Wohnbebauung mit Geschäften im Erdgeschoss, Büros und "bordinghouse" für das Unfallkrankenhaus und einer Tiefgarage.

Am 20.12.2011wurde der Entwurf der Architekten Storch Ehlers Partner (Hannover) mit dem 1. Preis des Wettbewerbs ausgezeichnet.

Die Architekten haben versucht, auf den besonderen und von großen Gegensätzen geprägten Ort zu reagieren und sowohl was die Form, als auch Höhe und Dichte der Wohnbebauung betrifft, zwischen der Bebauung Arenberstraße, den Kaivillen an der Salzach und dem wuchtigen Unfallkrankenhaus zu vermitteln. (Siehe Modellgrößenvergleich bei den Fotos rechts).

In der Projektbeschreibung heißt es dazu:

„Bei genauer Betrachtung der Gebäudehöhen wird deutlich, dass die Dächer der Kai-Villen durch Dachformen (Mansarddächer), Dachaufbauten, Giebel, Türme mit Steildächern, etc. im Straßenraum deutlich erlebbar sind. Die Traufhöhe tritt somit stadträumlich in den Hintergrund und weicht den Absoluthöhen von First und Aufbauten als maßgebliche Bezugshöhe für die Umgebung. Diese Analyse der Villen im Bereich Imbergstraße und Rehlrplatz zeigt, dass die Gebäudehöhen der Villen im harmonischen Einklang mit der differenzierten Höhenentwicklung des Neubaus stehen."

Das Siegerprojekt wurde auch von der Sachverständigenkommission für die Altstadterhaltung positiv beurteilt.

Es sieht in der derzeitigen Form ca. 2.000 Quadratmeter (mit Lagerräumen ca. 3.000 qm) für einzelne Geschäfte vor, aber KEIN Einkaufszentrum. Dazu kommen etwa 50 Eigentumswohnungen und eine Tiefgarage mit 160 Stellplätzen. Ein Teil der Tiefgaragenplätze soll für das angrenzende UKH zur Verfügung stehen, damit anstelle der Oberflächenparkplätze zwischen UKH und den neuen Häusern ein attraktiver neuer Imbergplatz errichtet werden kann, finanziert vom Bauherrn selbst.

Die Baukörper des Neubaus sind in ihrer Höhe und Lage so positioniert, dass aus den Wohngeschossen der Häuser der Arenbergstraße der Blick auf Festung und Untersberg frei bleibt.

 

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