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Salzburg geht in die Fahrradoffensive

29.06.2017Planung: Verkehr

Radverkehrsstrategie 2025 beschlossen: Höhere Lebensqualität, weniger Lärm, verbesserte Luft und ein deutlicher Beitrag zum Klimaschutz

Die Mitglieder des Planungsausschusses haben heute, Donnerstag, den Weg für die neue „Radverkehrsstrategie 2025+" der Stadt Salzburg geebnet. Die nun vorgestellte Strategie geht auf einen Antrag (Masterplan Radverkehr) der Bürgerliste/DIE GRÜNEN  zurück, und wurde gemeinsam von den Ressorts von Stadträtin Unterkofler und Stadtrat Johann Padutsch ausgearbeitet. Umso mehr begrüßen wir dieses eindeutige Bekenntnis der Stadt zum Radverkehr.

„Salzburg ist nicht zuletzt dank des jahrelangen Einsatzes der Bürgerliste/DIE GRÜNEN die Radhauptstadt Österreichs. Der internationale Vergleich mit Städten wie Kopenhagen (über 50%) oder Münster (38%) zeigt aber, wie viel noch möglich ist. Mit der neuen Radverkehrsstrategie wird es uns hoffentlich gelingen, noch mehr Salzburgerinnen und Salzburger zum Umstieg auf das Fahrrad zu bewegen", erklärt Bernhard Carl, Verkehrssprecher der Bürgerliste/DIE GRÜNEN.

Jeden Tag werden in Salzburg rund 100.000 Wege mit dem Fahrrad zurückgelegt, das entspricht einem Anteil von 20 Prozent am gesamtstädtischen Verkehr. Ziel der neuen Radverkehrsstrategie ist es nun, diesen Anteil bis 2025 noch einmal auf mindestens 24 Prozent zu erhöhen. „Wenn es uns gelingt, den Radverkehrsanteil in Richtung 24 Prozent zu bewegen, dann können wir eine Reduktion von bis zu 20.000 PKW-Fahrten erzielen – und das jeden Tag", stellt der Gemeinderat klar.

Um das zu erreichen, werden eine Reihe von Maßnahmen gesetzt, u.a.:

  • Verdoppelung des Radwegebudgets auf 2 Millionen Euro
  • Ausbau eines intuitiven, sicheren und komfortablen Hauptradwege-Netzes
  • Verbesserter Winterdienst (Schneeräumung auf den Radwegen)
  • Einführung des S-Bike Systems
  • Umsetzung des Premiumradwegs nach Freilassing und der Bau einer neuen Fahrradbrücke über die Saalach um 1 Million Euro
  • Öffentlichkeitsarbeit und Kampagnen für mehr Radverkehr
  • Abhaltung des österreichischen Radgipfels 2018

„Höhere Lebensqualität, weniger Lärm, verbesserte Luft und ein deutlicher Beitrag zum Klimaschutz: Das alles sind die positiven Auswirkungen der Radverkehrsstrategie, wie sie heute im Planungsausschuss beschlossen wurde", erklärt Gemeinderat Bernhard Carl abschließend.

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