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SalzburgerInnen vom Parkdruck entlasten, Staus reduzieren, öffentlichen Verkehr stärken!

30.05.2017Planung: Verkehr

Fakten zum geplanten Parkraummanagement in Salzburg

Salzburg stößt an die Grenzen des Machbaren, es gibt einfach zu viele Fahrzeuge und zu wenig Platz. Der PendlerInnen-Verkehr hat in den vergangenen Jahren besonders stark zugenommen. Dies führt nicht nur zu Staus – in vielen Gebieten finden die BewohnerInnen schon fast keinen Parkplatz mehr, weil alles von PendlerInnen zugeparkt ist.

Hier wird die Stadt mit der flächendeckenden Parkraumbewirtschaftung, bzw. der  Einführung von Parkzonen gegensteuern!, so wie es andere Städte – zB. Innsbruck oder auch Wien – bereits seit Jahren erfolgreich vormachen.

Ziel ist es, die SalzburgerInnen vom stetig steigenden Parkdruck  zu entlasten und die täglichen Stauerscheinungen zu verringern. Wer in Salzburg lebt, soll auch wieder einen Parkplatz in vertretbarer Nähe zum eigenen Zuhause finden können.

 

Was sich für SalzburgerInnen ändert:

Wer in Salzburg (mit Hauptwohnsitz) wohnt, und keinen eigenen, bzw. zu Wohnung oder Haus gehörigen Parkplatz hat, bekommt selbstverständlich – so wie jetzt auch schon – eine Ausnahmegenehmigung für die entsprechende Parkzone, die auch als BewohnerInnenparkzone ausgewiesen wird.  Diese gilt für zwei Jahre, ist mit einer  Verwaltungsabgabe von 80 Euro verbunden, und berechtigt zum Parken in der gesamten jeweiligen  Parkzone. Wer den dafür erforderlichen Antrag online stellt, bekommt  außerdem10 Prozent Rabatt. Parkt der Bewohner allerdings in einer anderen Parkzone, so muss auch er/sie eine Parkgebühr entrichten.

 

So funktioniert das Parken für alle Nicht-Bewohner

Die neuen Parkzonen werden durch grüne Hinweistafeln gekennzeichnet. In diesen Zonen wird das Parken künftig gebührenpflichtig und zwar werktags, Montag bis Freitag, von 9 bis 19 Uhr.

Das Parken  in der Parkzone kostet grundsätzlich 0,45 Euro für jede halbe Stunde.  Die Parkgebühr kann auch in pauschalierter Form bezahlt werden:

    • 3 Stunden Kurzparkschein (je Parkzoone und Kalendertag): 1 Euro
    • Tagesgebühr (für alle Parkzonen): 7,20 Euro
    • Monatsgebühr (Kalendermonat): 50 Euro
    • 12 Monate (Jahresgebühr) je Parkzone: 550 Euro

Nicht betroffen sind natürlich Einsatzfahrzeuge, ÄrztInnen, die Patientenbesuche machen, ambulante Pflegedienste, dauernd stark gehbehinderte, etc. – und natürlich alle, die nur kurz halten, um jemanden aus- oder einsteigen zu lassen oder für eine kurze Ladetätigkeit. Elektroautos parken außerdem gratis.

Das heißt im Klartext: wer 10 Minuten oder eine viertel Stunde hält, um etwas ein- oder auszuladen, oder sein Kind in die Schule bringt, muss sich keine Gedanken machen.

 

So kann bezahlt werden:

    • Im Bereich der Innenstadt wird es auch weiterhin Parkautomaten geben.
    • In den umliegenden Bereichen kann die Parkgebühr entweder via Handy-Parken bezahlt werden oder
    • Per Parkschein: Diese sind in jeder Trafik, sowie beim Bürgerservice der Stadt Salzburg erhältlich. Vom einfachen Parkschein bis hin zur 12-Monats-Karte wird dabei alles in den Trafiken erhältlich sein.

 

Der weitere Fahrplan

Ab Jänner 2018 werden schrittweise-Parkzonen ausgewiesen. Insgesamt soll es vier bis sechs Zonen und somit eine beinahe flächendeckende Parkraumbewirtschaftung geben. Begonnen wird im Bereich Salzburg Süd, als nächster Schritt ist dann die Einführung einer  Parkzone in Schallmoos geplant.

    • Ab Jänner 2018:  Salzburg Süd
    • März-Juni 2018: Schallmoos

 

Innsbruck macht’s vor

Salzburg ist im Übrigen nicht die erste Stadt, in der Parkzonen eingeführt werden. Innsbruck hat damit schon vor geraumer Zeit begonnen.  Dort wurden die Erwartungen sogar noch übertroffen, so dass die BewohnerInnen selbst die Einführung zusätzlicher Parkzonen gefordert haben.

 

Salzburgs Öffis werden weiter ausgebaut

Zeitgleich mit der Einführung der Parkzonen arbeiten Stadt und Land in einer gemeinsamen Arbeitsgruppe weiter an den dringenden Verkehrsthemen – insbesondere am Ausbau des öffentlichen Verkehrs.

Durch die flächendeckende Parkraumbewirtschaftung in der Stadt Salzburg erwarten Experten etwa 6.000 Autofahrten weniger am Tag und damit etwa 3.000 PendlerInnen, die zusätzlich auf die Öffentlichen Verkehrsmittel umsteigen könnten. Die Arbeitsgruppe von Stadt und Land hat daher bereits Maßnahmen für die

      • Schaffung von 3.000  zusätzlichen Sitzplätzen in den Öffis aus der Region vereinbart,
      • außerdem Taktverdichtungen auf einen Halbstunden-Takt und die
      • Einführung von zusätzlichen Eilkursen in der Morgenspitze bei vier Postbus-Korridorstrecken.
    • Die Lokalbahn S2 wird um eine zusätzliche Garnitur pro Stunde verdichtet,
    • Das Land will noch heuer 700 zusätzliche P+R-Plätze in der Region schaffen

Damit setzen Stadt und Land gleich eine ganze Reihe von Begleitmaßnahmen zur geplanten Parkraumbewirtschaftung.

Mobilität nicht nur mit dem PKW

Es geht nicht darum, Geld zu verdienen! Vielmehr sollen die Menschen dazu bewegt werden, darüber nachzudenken, ob es neben dem Auto nicht auch andere annehmbare Alternativen für die eigene Mobilität gibt. Unser bestehendes Straßennetz ist einfach an seiner Leistungsgrenze angelangt – die Folge sind Staus und diese gilt es, so gut wie möglich zu reduzieren.

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