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Bildungscampus Gnigl: „Gewinnmaximierung statt gesundem Essen?“

05.04.2017Kultur: Bildung und Schulen | Soziales: Kinder und Jugendliche

Ingeborg Haller: Stadt soll Produktionsküche selbst betreiben. Nur so ist sichergestellt, dass mit Produkten in Bioqualität aus der Region frisch gekocht wird.

Die Bauarbeiten am Bildungscampus Gnigl schreiten voran. Das Vorzeigeprojekt, das rund 28 Mio. Euro kostet, soll im Herbst 2018 fertig gestellt werden. „Niemand redet den Bildungscampus schlecht", stellt Ingeborg Haller, GR der Bürgerliste/DIE GRÜNEN dazu klar.

„Es ist aber der falschen Weg, wenn die Stadt  aus Steuermitteln eine teure Produktionsküche baut und sie dann nicht selbst betreibt, sondern  an ein privates, gewinnorientiertes Unternehmen vergibt", ist  Haller überzeugt. Wenn der Bildungssprecher der SPÖ, Sebastian Lankes, zum geplanten Gastrobetrieb am Schulstandort meint, dass auch ein privates Unternehmen in einer Produktionsküche frisch kochen kann, dann wird es grotesk. Immerhin hat der SPÖ- Gemeinderat im Juni vorigen Jahres noch ganz anders getönt: „Die Küche dort dient als Pilotprojekt und die Erfahrungen werden wir bei künftig notwendigen Sanierungen bzw. Neubauten von Schulen mit einfließen lassen. Das Ziel ist mittelfristig mehrere Standortküchen zu haben, die die Kinder mit frischem Essen beliefern." (Aussendung vom 26.6.2016)

„Ich fordere die SPÖ auf, ihre eigene Kampagne ‚Frisch gekocht an Salzburgs Schulen' ernst zu nehmen. Zum Wohle der Gesundheit unserer Kinder sollte die Stadt die Produktionsküche im Bildungscampus Gnigl selbst betreiben", so Ingeborg Haller, Gemeinderätin der Bürgerliste/DIE GRÜNEN, abschließend.

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