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Regionalstadtbahn: Bürgerliste/DIE GRÜNEN stehen weiterhin zum Projekt

21.03.2017Planung: Verkehr

Padutsch: Ohne schienengebundenes Verkehrsmittel wird es keine Lösung des Verkehrsproblems geben. Salzburg muss gegenüber dem Bund mit einer Stimme auftreten

Der Regionalstadtbahn-Beauftragte des Bürgermeisters, Willi Rehberg, hat heute im Senat seine Sicht des Projekts dargestellt. Angesichts der bekannt kritischen Haltung von Heinz Schaden gegenüber der Regionalstadtbahn ist das Vorgelegte freilich wenig überraschend.

Die Berechnungen des Stadtbahn-Beauftragten gehen von einem äußerst negativen Szenario aus, können ihrerseits jedoch keinen Anspruch auf Vollständigkeit erheben.

„Um Salzburgs Verkehrsprobleme dauerhaft lösen zu können, wird kein Weg an einem schienengebundenen Massenverkehrsmittel vorbeiführen. Im Zweifel sollte die Stadt auch dazu bereit sein, die oberirdische Variante einer Stadtregionalbahn noch einmal zu prüfen", erklärt Stadtrat Johann Padutsch.

Fraglos stellt die Finanzierung in jedem Fall eine Herausforderung dar. „Ob jetzt die Zahlen des Stadtbahnbeauftragten plausibel sind oder nicht - das Projekt steht und fällt unbestreitbar mit der Beteiligung des Bundes. Im Gegensatz zu Rehbergs geringerer Annahme, müssen vom Bund mindestens 50 Prozent kommen, damit die Regionalstadtbahn finanzierbar ist. Dass man dafür gegenüber der Bundesregierung mit einer Stimme auftreten muss, versteht sich von selbst", so Padutsch abschließend.

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