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Unnötige Hürden werden abgebaut, und selbstbestimmtes Leben in den eigenen vier Wänden so lange es geht ermöglicht

01.03.2017Soziales | Soziales: SeniorInnen und Generationen

Richtlinien für die Aufnahme in städtische SeniorInnenwohnhäuser werden angepasst. Salzburg bleibt weiter Vorreiterin bei transparenter Vergabe

Die Mitglieder des Sozialausschusses haben in ihrer letzten Sitzung über eine Anpassung der Aufnahmerichtlinien in städtische SeniorInnenwohnhäuser. Nach acht Jahren ist es an der Zeit, diese Richtlinien an die veränderten Lebenssituationen von Salzburgs SeniorInnen anzupassen.

„Die neuen Richtlinien sind ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Jetzt wird genau geschaut: Wie ist der Ist-Stand und was kann die Stadt anbieten, damit die SeniorInnen so lange es noch gut und selbstbestimmt geht, daheim leben können", erklärt Ulrike Saghi, Vorsitzende des Sozialausschusses der Stadt Salzburg. Sollte es den Menschen irgendwann dennoch nicht mehr möglich sein, in den eigenen vier Wänden zu bleiben, dann erfolgt die Aufnahme im SeniorInnenwohnhaus nach transparenten und nachvollziehbaren Kriterien.

Künftig wird außerdem die Anmeldung zum Kontaktbesuchsdienst erleichtert: „Statt persönlich kann die Anmeldung dann auch formlos erfolgen. Jeder Fall wird vom Kontaktbesuchsdienst besucht. Damit wird eine weitere überflüssige Hürde für die SeniorInnen abgebaut", ist die Gemeinderätin erfreut.

Mit der Anpassung der Aufnahemerichtlinien festigt die Stadt ihre Vorreiterrolle bei der transparenten Vergabe von Plätzen in SeniorInnenwohnhäusern. Vergleichbare Städte haben kein derartiges Regelwerk. Dass Salzburg hier führend ist, ist nicht zuletzt dem konsequenten Einsatz der Bürgerliste/DIE GRÜNEN zu verdanken. Sozialausschuss-Vorsitzende Ulrike Saghi hat in der Vergangenheit mehrfach dementsprechende Anträge gestellt – 2009 endlich mit Erfolg, als der Gemeinderat erstmals Richtlinien für die Aufnahme in städtische SeniorInnenwohnhäuser beschloss.

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