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Brand am Gaisberg durch Feuerwerk: Feuerwehr hat Schlimmeres verhindert

02.01.2017Natur und Umwelt

Bürgerliste/DIE GRÜNEN fordern Bürgermeister Schaden auf, das Feuerwerksverbot beim nächsten Jahreswechsel nicht mehr aufzuheben

Der Brand am  heurigen Silvesterabend hat wieder einmal gezeigt: Von Feuerwerk geht neben Luftverschmutzung und Stress für Wild- und Haustiere auch eine Gefahr für die Natur aus. Eine Tatsache, auf die die Bürgerliste/die GRÜNEN seit langem hinweisen.

Letztes Jahr wurde wegen Trockenheit und trotz Wasserknappheit der Festungsberg gewässert anstatt das Feuerwerk abzusagen, und auch heuer hat man nichts dazu gelernt. Trotz Trockenheit wurde das eigentlich geltende Verbot für private Feuerwerke wieder aufgehoben.

„Dieses Mal ist es noch relativ glimpflich ausgegangen. Dank des schnellen und professionellen Eingreifens der Feuerwehr konnte der Brand rasch gelöscht werden.  Bei Föhn hätte es auch schnell gefährlich für die Menschen werden können.  Man stelle sich nur vor, es hätte an mehreren Stellen gleichzeitig gebrannt. Schließlich geht es  beim Gaisbergwald aber auch um eine Schutzwirkung gegen Lawinen und Erosion.  Das alles zeigt, dass die Aufhebung des Feuerwerksverbots durch den Bürgermeister ein Fehler war", meint Gemeinderat Bernhard Carl, Umweltsprecher der Bürgerliste/DIE GRÜNEN.

Salzburg und Bregenz sind die einzigen Landeshauptstädte, in denen heuer privates Feuerwerk zu Silvester noch erlaubt war. International verzichten zahlreiche Städte wie Paris oder Mailand schon seit einigen Jahren auf diesen Silvesterbrauch. Sie zeigen es vor: Ausgelassenes Feiern des Jahreswechsels geht auch ohne Krach und Rauch.

„Der Bürgermeister muss endlich ein Einsehen haben und für kommendes Silvester auf die Aufhebung des Verbotes verzichten. Mensch, Tier und die Wälder würden es ihm danken, wenn Luftverschmutzung, Lärm und Brandgefahr endlich ein Ende hätten", so Gemeinderat Bernhard Carl abschließend.

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