RSS
f
Startseite > Aus dem Gemeinderat > Berichte > Angebote schaffen statt verbieten und vertreiben
Quadratisches Logo der Bürgerliste Salzburg mit HintergrundLogo Bürgerliste - Die Grünen in der Stadt

Angebote schaffen statt verbieten und vertreiben

07.11.2016Soziales

Bürgerliste/DIE GRÜNEN fordern ein tragfähiges Konzept für mehr Sozialarbeit am Bahnhofsvorplatz und beantragen die dafür nötigen Mittel bei den derzeit laufenden Budgetverhandlungen

Wie der heutigen Ausgabe der Salzburger Nachrichten zu entnehmen ist, fordert die SPÖ ein Alkoholverbot für den Bahnhofsvorplatz. Das Entfernen sämtlicher Sitzgelegenheiten hat die sozialen Probleme nicht verschwinden lassen, mit einem Alkoholverbot wird dies genauso wenig passieren. Law-and-Order ist gescheitert, diese Politik kann soziale Probleme höchstens verlagern. Die Bürgerliste/DIE GRÜNEN erteilen weiteren Verboten und Vertreibungsaktionen einmal mehr eine klare Absage, der Bahnhofsvorplatz braucht endlich konstruktive Lösungen. Bei den derzeit laufenden Budgetverhandlungen haben wir deshalb die notwendigen Mittel für die Erarbeitung eines tragfähigen Konzeptes für mehr Sozialarbeit und den Ausbau von Tageszentren für obdachlose Menschen beantragt.

„Die Sitzgelegenheiten am Bahnhofsvorplatz sind verschwunden, die sozialen Probleme hingegen nicht. Und doch fällt der SPÖ nichts Besseres ein, als nun ein Alkohlverbot zu fordern?", wundert sich Ulrike Saghi, Vorsitzende des Sozialausschusses der Stadt Salzburg. „Verdrängung und Verbote lösen keine Sozialen Probleme. Das Scheitern von Preuners Law-and-Order-Vorgangsweise hat diese Tatsache bereits nachdrücklich bewiesen, da braucht es nicht auch das sinnlose, im Vornhinein zum Scheitern verurteilte Alkoholverbot der SPÖ."

Die Bürgerliste/DIE GRÜNEN fordern bereits seit Jahren mehr Streetwork und den Ausbau von Tageszentren für obdachlose Menschen. Geschehen ist trotz der zunehmend schwieriger werdenden Situation am Bahnhof aber leider nur wenig. Die derzeit laufenden Budgetverhandlungen für das Jahr 2017 bieten nun die Gelegenheit für einen neuen Anlauf:

„Inzwischen sollte es eigentlich klar sein: Verbote helfen nicht, Vertreibung ebenso wenig – stattdessen müssen wir endlich ein angemessenes Angebot für die betroffenen Menschen schaffen. Bei den derzeit laufenden Verhandlungen für das Stadt-Budget 2017 haben die Bürgerliste/DIE GRÜNEN deshalb die erforderlichen Mittel für die Erarbeitung eines tragfähigen Konzeptes für mehr Sozialarbeit am Bahnhofsvorplatz beantragt. Nun bleibt zu hoffen, dass sich im Salzburger Gemeinderat endlich eine Mehrheit für diese langjährigen Forderungen findet ", so GR Ulrike Saghi abschließend.

Logo FacebookLogo TwitterLogo Google Plus
Startseite > Aus dem Gemeinderat > Berichte > Angebote schaffen statt verbieten und vertreiben
RSS
f