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Die Vertreibungspolitik geht weiter

18.08.2016Soziales

Die sinnlosen Versuche, Armut aus dem öffentlichen Raum zu verdrängen, müssen endlich aufhören. Bürgerliste/DIE GRÜNEN sind gegen die Entfernung der Sitzgelegenheiten am Bahnhofsvorplatz.

Nach der Vertreibung der bettelnden Menschen aus der Innenstadt soll die Vertreibungspolitik am Bahnhof weitergehen.  Vizebürgermeister Preuner hat angekündigt, die Bänke im Bereich des Bahnhofsvorplatzes ersatzlos entfernen zu lassen.

Verdrängungspolitik muss ein Ende haben:

„Eigentlich traurig, dass Vizebürgermeister Preuner nicht mehr einfällt", so die erste Reaktion von GR Ingeborg Haller auf die geplante Maßnahme.  Die Bürgerliste/DIE GRÜNEN lehnen die Entfernung der Sitzgelegenheiten vor den Bahnhofsvorplatz ab. „Die Entfernung der Sitzbänke  löst mit Sicherheit  keine Probleme, sondern führt maximal zur Verlagerung.  Die Verbots- und Vertreibungspolitik in dieser Stadt muss endlich aufhören. Um ein gutes Miteinander zu ermöglichen, braucht es mehr Sozialarbeit vor Ort", ist Haller überzeugt.

Abbau von Sitzgelegenheiten trifft uns alle:

Der Abbau von Sitzgelegenheiten im öffentlichen Raum führt aber nicht nur zum Ausschluss von obdachlosen und bettelnden Menschen, sondern sie trifft auch andere Bevölkerungsgruppen, wie beispielsweise alte und behinderte Menschen, die auf Sitzgelegenheiten angewiesen sind, um den öffentlichen Raum uneingeschränkt nützen zu können. Gerade auch deshalb, weil die Entfernung der Sitzgelegenheiten uns alle treffen kann,  ist die von Vizebürgermeister Preuner angekündigte Maßnahme der falsche Weg zur Neugestaltung des Bahnhofsvorplatzes.

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