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Mehrweggeschirr hilft VeranstalterInnen und Umwelt

29.09.2016Natur und Umwelt: Umweltschutz

GR Brandstätter bringt Antrag ein: Einführung eines Salzburger Mehrweggeschirr-Mietsystems für Lieferung, Reinigung und Abholung aus einer Hand. Stadt Wien als Vorbild

Mehrweggeschirr schont die Umwelt, hilft Müllberge zu vermeiden und spart im Idealfall auch noch Kosten. Wer in Salzburg Veranstaltungen im öffentlichen Raum durchführen möchte, muss sich deshalb verpflichten, ausschließlich Mehrweggebinde zu verwenden. Anschaffung und insbesondere auch die Reinigung dieser Mehrweggebinde bedeuten für einige Veranstalter jedoch eine logistische Herausforderung. Außerdem fehlt mancherorts, wie etwa am Alten Markt,  die erforderliche Infrastruktur, um Mehrweggeschirr reinigen und direkt wiederverwenden zu können. Christine Brandstätter, Gemeinderätin der Bürgerliste/DIE GRÜNEN, hat daher heute den Antrag eingebracht: Das zuständige Amt prüft nach dem Vorbild der Stadt Wien die Einführung eines Salzburger Mehrweggeschirr-Mietsystems und legt einen entsprechenden Amtsbericht vor.

So wie Salzburg sieht auch Wien ein Mehrweggebot bei bestimmten Veranstaltungen vor. Seit 2005 ist dort jedoch ein bestens funktionierendes Mehrweggeschirr-Mietsystem im Einsatz. Dieses Service der Stadt Wien beinhaltet die Lieferung, Abholung und Reinigung des Mehrweggeschirrs durch einen Kooperationspartner. Die Stadt unterstützt außerdem über die Initiative „natürlich weniger Mist" freiwillig alle Wiener VeranstalterInnen, die das „Wiener Mehrweggeschirr Mietsystem" in Anspruch nehmen. Dabei wird das Mehrweggeschirr kostenlos zur Verfügung gestellt und bis zu 25 Prozent der Reinigungskosten für ein Gesamtkontingent von 1.000.000 Stück übernommen. (http://www.oekoevent.at/mehrweg)

„Das Wiener System ist ökologisch, nachhaltig und es hilft, mehrere Tonnen Müll im Jahr einzusparen. Ein derartiges Mehrweggeschirr-Mietsystem würde auch der Stadt Salzburg gut zu Gesicht stehen, und es wäre außerdem eine große Erleichterung für die Salzburger VeranstalterInnen", erklärt Christine Brandstätter.

„Vorstellbar wäre die Abwicklung über einen sozialökonomischern Betrieb wie TAO, der die berufliche Integration arbeitsuchender Frauen und Männer zum Ziel hat. Für VeranstalterInnen in der Altstadt, z.B. die Adventstände des Lions Club am Alten Markt, wäre im optimalen Fall die laufende Betreuung mit dem Spülservice durch Transport per Lastenrad abwickelbar", so die Gemeinderätin.

Ein Salzburger Mietsystem für Mehrweggeschirr sollte als Service für die Bürgerinnen und Bürger gedacht werden. Nicht nur VeranstalterInnen, die Events auf öffentlichem Grund planen, könnten dann von diesem System profitieren, sondern jede Salzburgerin und jeder Salzburger, der – wo auch immer in der Stadt – eine Veranstaltung plant. „Dies wäre ein weiterer Baustein bei der Vermeidung von Müll in Salzburg, von dem nicht nur die Stadt, sondern auch die BürgerInnen profitieren könnten", erklärt Christine Brandstätter abschließend.

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