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Thorak-Straße: Nazi-Ehrung durch die Stadt nimmt groteske Formen an!

15.09.2016Demokratie

Die Straßenschilder des Nazikünstlers Thorak in Aigen wurden mit einer speziellen Schutzschicht versehen, um sie so vor „Angriffen“ zu schützen. Statt „Spezial- Straßenschilder“ zu montieren, fordert die Bürgerliste eine rasche Umbenennung der Straße

Wie aus eine Anfragebeantwortung an die FPÖ  hervorgeht, hat das Bauressort der Stadt Salzburg unter Führung von Baustadträtin Unterkofler rund um die künstlerische Aktion der Künstler Wolfram Kastner (München) und Daniel Toporis (Salzburg) am 3. August dieses Jahres die Straßenschilder der Thorak-Straße zum Schutz vor weiteren „Angriffen" entfernen lassen.

Die Schilder wurden offenbar kurzeitig von der Stadt demontiert und mit einer speziellen Schutzschicht überzogen, um bei Wiederholungsfällen eine Reinigung zu ermöglichen.

„Eine groteske Vorgangsweise unter der Ressortverantwortung von Stadträtin Unterkofler, die ich nicht verstehen kann. Da geht es ja nicht um irgendein Straßenschild, das geschützt werden soll, sondern um die Verehrung des Nazi-Künstlers Thorak", kommentiert Ingeborg Haller, GR der Bürgerliste/DIE GRÜNEN die Vorgehensweise der Stadt.  Haller fordert einmal mehr die sofortige Umbenennung der Straße, weil die Fakten und die Verstrickungen des Künstlers mit dem Naziregime längst bekannt sind.

„Es geht mir nicht darum Geschichte auszulöschen, aber mit einem Straßennamen ist auch immer eine Ehrung verbunden, sodass im konkreten Fall eine Zusatztafel sicher nicht angemessen ist",  stellt  GR Ingeborg Haller abschließend fest.

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