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Freibäder: Echte Menschen statt fragwürdiger Piktogramme

14.07.2016Soziales

Bürgerliste/DIE GRÜNEN stellen Antrag im Stadtsenat: Asylwerbende als Hilfsbademeister - Beispiel für gelungene Integration auch in Salzburg umsetzen

Die Stadt Mödling lässt mit einem außergewöhnlichen Projekt aufhorchen: Junge Flüchtlinge gehen dem Bademeister des dortigen Stadtbades mit großem Erfolg als „Hilfsbademeister" zur Hand. Sie unterstützen insbesondere bei Verständigungsschwierigkeiten, sowohl sprachlicher als auch kultureller Art, und fungieren bei Bedarf als Vermittler.

In Salzburg gibt es in den städtischen Bädern bisher nur fragwürdige Hinweisschilder mit Piktogrammen mit den wichtigsten Regeln für Badegäste. Ansonsten müssen die BademeisterInnen selbst zusehen, wie sie mit Verständigungsschwierigkeiten zurechtkommen. Die Bürgerliste/DIE GRÜNEN stellen deshalb im heutigen Stadtsenat den Antrag, das Mödlinger Erfolgsmodell auch bei uns umzusetzen.

„Asylwerbende als HilfsbademeisterInnen zu beschäftigen ist eine doppelt schlaue Idee: Bei sprachlichen oder kulturellen Missverständnissen können sie vermitteln, sodass Konflikte erst gar nicht entstehen. Gleichzeitig haben diese Menschen eine sinnvolle Aufgabe und kommen leichter mit ÖsterreicherInnen in Kontakt. Wie wichtig gerade diese beiden Aspekte für eine gelungene Integration sind, ist ja hinlänglich bekannt", erklärt Bernhard Carl. „Die Erfahrungen mit den Hilfsbademeistern in Mödling sind sehr gut. Sowohl der dortige Bürgermeister als auch der zuständige Stadtrat – im Übrigen beides keine Grünen  – sprechen von einem Erfolg. Es gibt also genügend Gründe, dieses Erfolgsmodell auch in Salzburg umzusetzen",  so der Gemeinderat der Bürgerliste/DIE GRÜNEN abschließend.

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