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GR Bernhard Carl: Die SPÖ hat das gesunde Essen an Salzburgs Schulen selbst abgeschafft, und nun kommt diese Werbekampagne - verlogener geht es nicht!

15.06.2016Natur und Umwelt: Gesundheit | Soziales: Kinder und Jugendliche | Kultur: Bildung und Schulen

Frisch gekochtes Essen an städtischen Schulen: Bürgerliste/DIE GRÜNEN bringen erneut Antrag ein

Mehr Gesundheit, gestärktes Bewusstsein für frische, regionale Produkte, mehr soziales Miteinander, Investitionen und Arbeitsplätze in Salzburg – all diese Argumente haben die Bürgerliste/DIE GRÜNEN 2007 vorgebracht, als es darum ging, die SPÖ doch noch davon zu überzeugen, dass gesundes, frisch gekochtes Essen an Salzburgs Schulen nicht abgeschafft werden darf. Damals war alles Argumentieren noch vergeblich. Heute, neun Jahre später, finden sich genau diese Argumente der Bürgerliste/DIE GRÜNEN aber auf Werbeplakaten der SPÖ wieder. Man hat dort anscheinend etwas länger gebraucht, um die wichtigen Zusammenhänge zu begreifen.

„Diese Verlogenheit ist einfach unerträglich! Die Landes-SPÖ fordert nun für ganz Salzburg frisches Essen an den Schulen, aber in der Stadt müssen wir mit eben dieser SPÖ jedes Mal aufs Neue darum kämpfen", stellt Gemeinderat Bernhard Carl, Gesundheitssprecher der Bürgerliste/DIE GRÜNEN, klar.

Die SPÖ hat einen großen Fehler gemacht, als  sie vor neun Jahren das frische Essen an Salzburgs städtischen Schulen abgeschafft hat. Dass inzwischen ein Lerneffekt eingesetzt hat, muss aber leider bezweifelt werden. Trauriges Beispiel dafür und für das doppelte Spiel der SPÖ in Sachen gesunder Ernährung ist der Bildungscampus Gnigl: „Die Produktionsküche und damit auch das gesunde, frisch gekochte Essen sind gleich mehrmals auf der Kippe gestanden – der SPÖ war das schlichtweg zu teuer. Erst nach langwierigen Verhandlungen konnte sichergestellt werden, dass der Bildungscampus Gnigl eine Produktionsküche erhält", so Carl.

Salzburgs Schülerinnen und Schüler müssen gesundes, regionales und frisch gekochtes Essen bekommen, das steht fest. Die Bürgerliste/DIE GRÜNEN haben sich stets für dieses Ziel eingesetzt: Wir haben 2007 gegen die Abschaffung des frisch gekochten Essens an Salzburgs Schulen gestimmt und unternehmen auch jetzt alles, um diese folgenschwere Fehlentscheidung endlich rückgängig zu machen.

Nur durch die Ankündigungen der SPÖ  wird das Essen an Salzburgs Schulen leider nicht besser. Ein entsprechender Antrag der Bürgerliste aus dem Jahr 2012 ist bis heute unerledigt. Bernhard Carl bringt daher im nächsten Ausschuss erneut einen Antrag für gesundes, frisch gekochtes Essen ein: Die zuständige Abteilung wird beauftragt, ein Konzept vorzulegen, mit dem sichergestellt wird, dass in Zukunft in städtischen Schulen frisch gekochtes Essen zur Verfügung gestellt wird. „Jetzt kann die SPÖ beweisen, wie ernst sie es mit ihrem Vorstoß wirklich meint. Sollte auch dieser Antrag unerledigt bleiben, so enttarnt das die derzeitige SPÖ-Kampagne nur noch mehr als bloßen Werbegag", so der Gemeinderat.

„Die SPÖ hätte es selbst in der Hand gehabt, für gesünderes Essen an Salzburgs Schulen zu sorgen. Bürgermeister Heinz Schaden war und ist immer noch ressortzuständig für die städtischen Schulen. Für mehr als eine aus Steuermitteln finanzierte Werbekampagne hat es aber leider nicht gereicht", stellt GR Bernhard Carl abschließend klar.

Zur Chronologie des gesunden Essens an Salzburgs Schulen:

  • Am 16. Mai  2007 beschlossen der ressortzuständige Bürgermeister Heinz Schaden und seine SPÖ im Gemeinderat, frisch gekochtes Essen in den städtischen Schulen abzuschaffen, und stattdessen einmal wöchentlich vorgekochtes, tiefgekühltes Essen aus St. Pölten herankarren zu lassen – gegen die Stimmen der Bürgerliste/DIE GRÜNEN.
  • Ein Antrag der Bürgerliste/DIE GRÜNEN aus dem Jahr 2012, der die Stadt dazu aufforderte, sicherzustellen, dass Salzburgs Schülerinnen und Schüler mit biologischen und frisch gekochten Mahlzeiten versorgt werden, ist bis heute unerledigt geblieben. Ressortzuständig damals wie heute: die SPÖ.
  • Dass der Bildungscampus Gnigl nun doch eine eigene Produktionsküche erhält, war lange Zeit nicht klar. Erst durch den Einsatz der Bürgerliste/DIE GRÜNEN konnte die Küche und damit auch frisch zubereitetes Essen sichergestellt werden.
  • GR Bernhard Carl bringt morgen, Donnerstag, erneut einen Antrag für gesundes, frisch gekochtes Essen an Salzburger Schulen ein.
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